DLG-Talk Young Professional auf der Anuga Foodtec Messe am 23. März 2018

 

Im Rahmen der Anuga Foodtec Messe diskutierte die Hauptgeschäftsführerin der ANG, Frau Stefanie Sabet, mit Herrn Anselm Elles, dem Geschäftsführer der AFC Personalberatung GmbH und Frau Fiona Hoffmann, Studentin des Lebensmittelmanagements, beim DLG-Talk Young Professional über die Anforderungen an Berufseinsteiger und Karrieremöglichkeiten in der Ernährungsindustrie.

Zentrales Fazit der Veranstaltung war, dass die Nahrungs- und Genussmittelindustrie vielfältige und spannende Berufe und Entwicklungsmöglichkeiten bietet und auf qualifizierte Nachwuchsfachkräfte angewiesen ist. Damit die Anforderungen und Erwartungen der zukünftigen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besser aufeinander abgestimmt werden sind branchenorientierte Plattformen und Initiativen zu fördern.

  

ANG bewertet Regierungserklärung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil als ambitioniert

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 



Berlin, 22. März 2018 – Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) bewertet die
Regierungserklärung zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik von Bundesarbeitsminister Hubertus
Heil als ambitioniert. Die Branche begrüßt die Betonung der Rolle der Sozialpartner bei der
Fachkräftesicherung und das Ziel Heils, mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen. Denn
gerade angesichts des steigenden Fachkräftemangels und einer alternden Belegschaft stehen
die im ländlichen Raum verankerten Betriebe der Ernährungs- und Genussmittelindustrie vor
besondere Herausforderungen.

Dennoch fordert die Branche auch wirtschaftlichere Maßnahmen. Denn trotz hoher Umsatz-
und Beschäftigtenzahlen in Deutschland liegt die Gewinnentwicklung in der Ernährungs- und

Genussmittelindustrie weit unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt. „Welche
Anpassungen bei Löhnen und Ausbildungsvergütungen umsetzbar sind, obliegt der

Entscheidung der Tarifpartner und Arbeitgeber der Branche“, erklärt ANG-
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet. Gerade kleine und mittelständische Betriebe müssen

zudem von unnötigen Kosten entlastet werden. Die geplanten Reglementierungen bei
Befristungen und Teilzeit bewirken jedoch genau das Gegenteil und schränken die
Wirtschaftlichkeit der Betriebe grundlos ein. “Hilfreich wären Maßnahmen, die den Betrieben die
Bewältigung von saisonalen Spitzen in der Produktion erleichtern, bspw. flexiblere
Höchstarbeitszeiten mit angemessenen Ruhephasen, hier brauchen die Tarifpartner mehr
Gestaltungsspielraum“ so Sabet weiter.


Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und
mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen
Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen
Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderen
Wirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt.
Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier
Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.


Kontakt für Presseanfragen:
Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

ANG fordert branchengerechte Initiativen zur Fachkräftesicherung

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

PRESSEMITTEILUNG

 

Berlin, 09. März 2018 Heute fand in München das Münchener Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. In der gemeinsamen Erklärung "Deutschland zusammenhalten. Modernisieren. Sicherheit geben" formulierten die Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH ihre Forderungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft. An dem Gespräch nahm auch die Präsidentin der Arbeitgebervereinigung
Nahrung und Genuss (ANG) Brigitte Faust teil. Faust begrüßte, dass eine flexible Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, ein konstruktives Miteinander der Sozialpartner und Investitionen in Aus- und Weiterbildung als zentrale Forderungen genannt wurden. "Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie steht aufgrund der anhaltend schwierigen Ertragslage und festen
Verankerung im ländlichen Raum besonders im Wettbewerb um Fachkräfte. Wir wünschen uns von der Politik branchengerechte Initiativen zur Fachkräftesicherung, die besonders den vielen mittelständischen Herstellern Zukunftsperspektiven geben." resümiert Faust für die Branche. 

 

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und  Genussmittelindustrie.


Kontakt für Presseanfragen:
Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com