Grußwort Dr. Arend Oetker zum 40-jährigen Jubiläum der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

Dr. Arend Oetker: Erster ANG-Präsident und Gründungsmitglied der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

Sehr geehrte Mitglieder,

sehr geehrtes Präsidium,

sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands,

der heutige Tag ist ein Tag zum Feiern: im Jahr 1977 haben wir die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG) in Bad Godesberg gegründet. Mit Ihnen, den derzeit neun Landesverbänden der Ernährungsindustrie und vier Fachverbänden von Cigaretten- bis Zuckerindustrie schauen wir auf 40 erfolgreiche Jahre der ANG zurück.

Als Initiator und als erster Vorsitzender der ANG von 1977 bis 1986 war es mir immer ein Anliegen, den ständigen Dialog mit unseren Mitgliedern zu suchen und den Kontakt mit Wirtschaftsvertretern, Gewerkschaften sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung zu fördern. Diesem Credo ist die ANG bis heute, 40 Jahre nach ihrer Gründung, treu geblieben und setzt sich darüber hinaus in ständigem Bewusstsein der politischen Entwicklungen für optimale und zukunftssichere sozialpolitische Rahmenbedingungen ein, die den deutschen Lebensmittelherstellern verantwortliches und unternehmerisches Handeln ermöglichen.

Unsere vorderste Aufgabe ist es, dass Sie, unsere Mitgliedsverbände und mit Ihnen die Unternehmen der deutschen Lebensmittelindustrie, durch die Interessenvertretung der ANG von vielen Einzelthemen profitieren, die die Dachverbände bewegen. Daher ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft eng zusammenarbeiten und gemeinsam Stärke zeigen für unsere sozialpolitischen Interessen. Persönlich habe ich die ANG als Dienstleister nach Innen und als Sprachrohr nach Außen erlebt und geschätzt. Um die komplexer werdenden Entwicklungen und Herausforderungen in der Sozialpolitik zu beurteilen und einzuordnen, ist die ANG als etablierte Säule und übergreifender Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie heute wichtiger denn je.

 

Sie als Verbände halten Ihre Mitgliedsunternehmen zu allen relevanten Themen, neuen Methoden, Analysen und rechtlichen Fragen in unserer Branche auf dem Laufenden. Ein eigener unternehmerischer Anspruch sollte es sein, nicht nur zuzusehen, wie sich der Markt verändert, sondern ihn aktiv mitzugestalten. Ein Unternehmen allein könnte niemals diese große Herausforderung der massiven Informationsverarbeitung bewältigen. Mit Hilfe der Schlagkraft und festen Standpunkten unserer Verbände haben wir als Unternehmen eine Chance, unsere Meinungen und Interessen in Politik, Ministerien, europäischer Verwaltung und Medien Gehör zu verleihen. Für internationale Partner und Institutionen aus Politik und Wirtschaft ist Ihre Arbeit von Bedeutung, um beispielsweise die Strukturen und Netzwerke in Deutschland für ausländische Märkte besser verstehen zu können.

Bei den Schwartauer Werken lautet unser Leitsatz: „Echt gut gemacht!“ Dieses Kompliment gebe ich gerne an die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. weiter: 40 Jahre ANG: Echt gut gemacht! Ich gratuliere der ANG zu ihrem diesjährigen Jubiläum und wünsche Ihnen allen, meine verehrten Damen und Herren, weiterhin viel Erfolg.

Ihr

Dr. Arend Oetker

 

 

Tarifverträge attraktiver machen

ANG-Präsidentin Brigitte Faust kontert Kritik der Gewerkschaft NGG

München, 9. Mai 2017 – Die Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie stehen zu ihrer sozialpolitischen Verantwortung. Das betonte Brigitte Faust, Präsidentin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes am Dienstag in München. „Nachlassende Tarifbindung ist Folge schwerfälliger Tarifverträge, nicht aber Zeichen fehlender Verantwortung der Arbeitgeber“, sagte die Verbandschefin an die Adresse der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Diese hatte den Arbeitgebern vorgeworfen, sich bewusst der Tarifbindung zu verweigern, um etwa Frauen bei der Bezahlung benachteiligen zu können. „Dieses schlichte Feindbild ist heute wirklich abgedroschen“, kritisierte Brigitte Faust und verwies auf den hohen Frauenanteil in der Branche. Angesichts des demografischen Wandels bemühten sich die Unternehmen vielmehr darum, die Beschäftigung in den Ernährungsbetrieben gerade für Frauen attraktiv zu gestalten. Dazu gehörten flexible Arbeitszeitmodelle ebenso wie betriebliche Sozialleistungen.

Damit widersprach Frau Faust auch der Forderung der Gewerkschaft nach einer gesetzlichen Einschränkung der tarifbindungsfreien Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband. Die Tarifautonomie, nach der jeder Arbeitgeber genauso wie jeder Arbeitnehmer frei entscheiden könne, ob er sich einem Tarifvertrag unterwerfen wolle, sei grundgesetzlich garantiert. „Daran darf nicht gerüttelt werden“, so Faust. Stattdessen empfahl sie der Gewerkschaft dabei mitzuwirken, Tarifverträge wieder attraktiver zu machen. Nur mit tariflichen Flexibilisierungsmöglichkeiten, die sowohl den betrieblichen als auch den persönlichen Bedürfnisse der Beschäftigten ausreichend Rechnung trügen, könne die Bereitschaft zur Tarifbindung erhöht werden. Ausdrücklich lud sie die Gewerkschaft dazu ein, hierüber mit den Arbeitgebern in den Dialog zu treten.

 

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust ist die neue Arbeitsdirektorin der Coca-Cola European Partners Deutschland und auch Mitglied der Geschäftsführung

Brigitte Faust: ANG-Präsidentin und neue Arbeitsdirektorin der Coca-Cola European Partners Deutschland

Berlin, 08. Dezember 2016. Brigitte Faust (61), bisher Director HR Employee & Industrial Relations, übernimmt mit sofortiger Wirkung die Position des HR Business Partner BU Germany und wird Arbeitsdirektorin von Coca-Cola European Partners Deutschland (CCEP DE). Gleichzeitig ist Brigitte Faust heute vom Aufsichtsrat zur Geschäftsführerin (Vorsitzender der Geschäftsführung: Frank Molthan) bestellt worden. In ihrer neuen Funktion berichtet Faust national an Frank Molthan und international an Nick Wall, Chief HR Officer von Coca-Cola European Partners. Zuvor war Molthan für den Bereich Personal verantwortlich.

Brigitte Faust startete bereits 1997 ihre Laufbahn bei Coca-Cola als Personalleiterin beim unabhängigen Konzessionär Bremer Erfrischungsgetränke, die 2005 Teil der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG wurden. Mit der Zusammenführung aller weiteren unabhängigen Coca-Cola Konzessionäre in Deutschland im Jahr 2007 wurde sie Personalleiterin im Verkaufsgebiet Nord und begleitete erfolgreich die Integration. Zum 1. Juni 2008 wechselte Faust als Director HR Employee & Industrial Relations in die Zentrale nach Berlin. Zu ihren maßgeblichen Erfolgen zählen die Vorbereitung und Durchführung von Tarifverhandlungen und die Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen.

Brigitte Faust ist bereits seit Ende 2011 Präsidentin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.. In dieser Funktion vertritt sie die deutsche Ernährungsindustrie im Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und ist die Vorsitzende des BDA-Ausschusses für Arbeitsmarktfragen.

 

Die ANG beim CDU-Bundesparteitag

ANG-Referent Tharson Thurai mit der Integrationsbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf, MdB

Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss war in diesem Jahr auf dem Bundesparteitag der CDU vertreten, um bestehende Kontakte zu Spitzenpolitikern auf Europa- und Bundesebene zu pflegen und auszubauen.

Die ANG und damit die gesamte Branche der Ernährungsindustrie traf mit ihren Anliegen auf offene Ohren wie die zahlreichen hochrangigen Gesprächspartner - zum Beispiel CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Cemile Giousouf das Mitglied des EU-Parlaments Elmar Brok – der ANG belegen.

 

ANG-Referent Tharson Thurai mit dem EU-Parlamentarier Elmar Brok, MdEP
ANG-Referent Tharson Thurai mit dem CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, MdB

Der Deutsche Arbeitgebertag 2016

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Deutschen Arbeitgebertag 2016

Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und weiteren Akteuren war die Bundesregierung erneut hochrangig beim Deutschen Arbeitgebertag 2016 in Berlin vertreten. Neben den Vertretern der Bundesregierung waren auch prominente Oppositionspolitiker wie Bündnis 90/Die Grünen-Vorsitzender Cem Özdemir und FDP-Chef Christian Lindner beim Deutschen Arbeitgebertag.

ANG-Präsidentin Brigitte Faust, BDA-Präsidiumsmitglied und Vorsitzende des Ausschusses für Arbeitsmarktfragen der BDA, nutzte zusammen mit weiteren Vertretern aus dem ANG-Vorstand das jährliche Großevent zum Netzwerken für die Ernährungsindustrie.

„Auf diesem Arbeitgebertag wurde bewusst die bürokratische Belastung der Unternehmen durch immer neue Vorschriften diskutiert. Ob Entgeltgleichheit, Arbeitnehmerüberlassung oder Arbeitszeit: Die Verhältnismäßigkeit und Praktikabilität muss oberstes Gebot sein, denn für erfolgreiches Wirtschaften müssen Unternehmen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Rechtliche Vorgaben müssen daher für jede Betriebsgröße praktisch umsetzbar sein – dafür stehen wir als Ernährungsindustrie mit unseren vielen tausend Betrieben unterschiedlichster Größe. Der Deutsche Arbeitgebertag bietet innerhalb und am Rande des offiziellen Programms eine perfekte Plattform Zukunftsthemen und Megatrends zu diskutieren.“, so ANG-Präsidentin Brigitte Faust.

Die Rede von Angela Merkel beim Deutscher Arbeitgebertag am 15.11.2016 können Sie hier ansehen.

 

ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer zieht in Vorstand der Bundesagentur für Arbeit ein

ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer

Nürnberg, 7. Oktober: Soeben wurde ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer vom Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit Wirkung zum 1. April 2017  in den Vorstand der BA gewählt. Dr. Frank-Jürgen Weise wird Ende März 2017 aus dem BA-Vorstand ausscheiden und in den Ruhestand treten. Neuer Vorstandsvorsitzender der BA ab 1. April 2017  wird Detlef Scheele, der seit Oktober 2015 dem BA-Vorstand angehört. Weiteres Vorstandsmitglied ist seit dem Jahr 2004 Raimund Becker.

"Valerie Holsboer hat als unsere Hauptgeschäftsführerin die ANG seit dem Jahr 2012 aus schweren Fahrwasser auf Kurs eines sozialpolitischen Spitzenverbands gebracht. Mit unermüdlichem Einsatz für die Branche und mit gelebter Sozialpartnerschaft hat sie sich auch in zahlreichen Ehrenämtern u.a. in der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung, als Mitglied der Mindestlohnkommission und des Tarifausschusses des Bundesarbeitsministeriums engagiert. Mit Valerie Holsboer hat der Verwaltungsrat eine profilierte und streitbare Vertreterin der Deutschen Arbeits- und Sozialpolitik für den BA-Vorstand gewonnen.“, so Brigitte Faust, Präsidentin der ANG.

Frau Holsboer wird bis zu Ihrem Ausscheiden die ANG-Geschäftsstelle als Hauptgeschäftsführerin leiten. Die Beratungen über die Nachfolge für Frau Holsboer laufen aktuell.

 

 

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust beim parlamentarischen Abend der BDA

ANG-Präsidentin Brigitte Faust und Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble war Gastredner des parlamentarischen Abends der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Schwerpunkt der Rede des Ministers war neben der Bildungspolitik, auch die Zukunft der Europäischen Union vor dem Hintergrund der aktuellen und zukünftigen Herausforderung der Integration von Flüchtlingen.

Zu Gast beim Parlamentarischen Abend waren die Spitzenvertreter der Deutschen Wirtschaft und der Bundespolitik, die die Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch über aktuelle politische Themen nutzen. Mit dabei auch ANG-Präsidentin Brigitte Faust, die den Vorsitz des BDA-Ausschusses für Arbeitsmarktfragen innehat.

 

 

Gemeinsam gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.

Das Merkblatt zu den Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung in der Fleischwirtschaft - Gemeinsam gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung, ist neu erschienen.

Zusammen mit dem Bundesministerium der Finanzen und dem Zoll unterstützt die ANG als Bündnispartner die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Neben regelmäßigen Treffen ist im August 2016 das neue Merkblatt für Unternehmen erschienen. Dieses können Sie hier online einsehen, bzw. bei der ANG anfordern.

Informationen zur sozialpolitischen Entwicklung der Fleischwirtschaft finden Sie hier!

 

Auf gute Zusammenarbeit!

„BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter (rechts im Bild) zusammen mit ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer und Tharson Thurai, sozialpolitischer Referent der ANG“

München, 3. August 2016

Seit Juli 2016 ist Steffen Kampeter neuer Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von BDA und ANG findet in den Abstimmungsprozessen des Tagesgeschäfts bis hin zur höchsten Ebene statt. So hat ANG-Präsidentin Brigitte Faust nicht nur einen Sitz im Präsidium der BDA. Sie ist zudem Vorsitzende des BDA-Ausschusses Arbeitsmarktfragen. Bei seinem heutigen Besuch in der ANG-Geschäftsstelle besprachen Steffen Kampeter und ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer gemeinsame Themen. Sie freuen sich auf die Zusammenarbeit – denn die gemeinsamen Themen gehen nicht aus…

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust sieht in Integrationsgesetz neue Chancen

München, 8. Juli 2016: Gestern hat der Bundesrat das geplante Integrationsgesetz beschlossen.  ANG-Präsidentin Brigitte Faust begrüßt diesen Schritt und sieht darin Chancen bei der Integration Geflüchteter in die Ernährungsindustrie: „Wir sind gut bei der dualen Ausbildung und können hier auch einen Beitrag für geflüchtete Menschen leisten. Mit dem rechtssicheren Aufenthalt während der Ausbildung und für zwei Jahre Anschlussbeschäftigung wurde ein wichtiger Beitrag zur Planungssicherheit geleistet. Es ist für beide – Unternehmen wie Geflüchtete – gleichermaßen unzumutbar, in eine Ausbildung zu investieren, die aufgrund einer Abschiebung abrupt beendet werden könnte.“

Die Ernährungsindustrie bietet Ausbildungsplätze in kaufmännischen, technischen und ernährungstypischen Berufen an. Aufgrund der Vielfalt der Branche mit rd. 6000 Unternehmen vom Kleinbetrieb bis hin zum Weltkonzern und bei einer enormen Produktvielfalt, ist für jeden Geschmack der passende Ausbildungsbetrieb dabei. Den hohen Stellenwert der klassischen dualen Ausbildung hervorzuheben, ist ANG-Präsidentin Faust auch in Ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des BDA-Ausschusses Arbeitsmarktfragen ein großes Anliegen.

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust dankt Dr. Reinhard Göhner

ANG-Präsidentin Brigitte Faust dankt Dr. Reinhard Göhner
ANG Präsidentin Brigitte Faust mit Dr. Reinhard Göhner

Am 6. Juli 2016, fand in Berlin der Wechsel an der Spitze der BDA statt: Dr. Reinhard Göhner übergab die Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) an den früheren Finanzstaatssekretär und ehemaligen CDU-Abgeordneten Steffen Kampeter. ANG-Präsidentin Brigitte Faust spricht Dr. Göhner anlässlich der Verabschiedung im Namen von Präsidium, Vorstand, Geschäftsführung sowie der ANG-Mitglieder ihren Dank aus: „Wir haben in den letzten Jahren eine enorme Unterstützung durch Herrn Dr. Göhner erfahren. Er hat bereits maßgeblich am Gelingen der notwendigen Neuausrichtung der ANG im Jahr 2012 mitgewirkt und war in täglichen Abstimmungsfragen ebenso wie bei Gesetzgebungsverfahren Vertrauter und verlässlicher Ansprechpartner,“ so Faust. Die enge Zusammenarbeit der letzten Jahre habe sich insbesondere auch bei der Einführung des bundesweiten Mindestlohntarifvertrages für die Fleischwirtschaft und dem Gesetzesvorhaben zu Werkverträgen bewährt. Dr. Göhner war zuletzt Gastredner auf der ANG-Mitgliederversammlung 2016 und arbeitete innerhalb der Mindestlohnkommission eng mit der ANG-Geschäftsführung zusammen.

Das ANG-Team dankt Herrn Dr. Göhner auch im Namen aller Mitglieder für die gemeinsame Zeit und hervorragende Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute!

 

Wiedergewählt! ANG-Präsidentin Brigitte Faust im Aufsichtsrat des Pensionssicherungsvereins bestätigt

ANG-Präsidentin Brigitte Faust mit BDA-Präsident a.D. Prof. Dieter Hundt

Köln, 7. Juli 2016: In der ordentlichen Mitgliederversammlung des Pensionssicherungsvereins, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) wurde ANG-Präsidentin Brigitte Faust als Mitglied im Aufsichtsrat wiedergewählt. Der PSVaG gewährleistet als gesetzliche Einrichtung die betriebliche Altersversorgung im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers. Den weit überwiegenden Anteil der durch den PSVaG abgesicherten Versorgungen machen unmittelbare Versorgungszusagen aus.

„Das Thema ist für uns extrem relevant. Angesichts der aktuellen politischen Überlegungen zu erweiterten und neuen Versorgungsmodellen, sind wir besonders froh, mit unserer Präsidentin an der Spitze des PSV vertreten zu sein“, stellt ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer anlässlich der Wahl von Brigitte Faust fest. Die Ernährungsindustrie hat einen besonders großen Verbreitungsrad betrieblicher Altersversorgung. Die betriebliche Altersversorgung findet über alle Durchführungswege statt, insbesondere auch über Pensionskassen, wie z.B. der Hamburger Pensionskasse HPK.

Die zwölf Mitglieder des PSV-Aufsichtsrats im Überblick:

Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie e.V. (VDA)

Dr. Gerhard F. Braun, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz, Mitglied des Beirats der Karl Otto Braun KG

Brigitte Faust, Präsidentin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG), HR Director Employee & Industrial Relations, Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH

Dr. Jörg Frhr. Frank von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Dr. Reinhard Göhner, Rechtsanwalt

Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V. (BDA)

Norbert Heinen, Vorsitzender des Vorstands Württembergische Lebensversicherung AG

Professor Dieter Hundt, Ehrenpräsident der BDA, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Allgaier Werke GmbH

Janina Kugel, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der Siemens AG

Horst-Werner Maier-Hunke, Geschäftsführer der DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG

Dr. Rudolf Muhr, Vorsitzender des Beirats der Muhr und Bender KG

Dr. Andreas Wimmer, Mitglied des Vorstandes Allianz Lebensversicherungs-AG

Den Geschäftsbericht des PSV für 2015 finden Sie HIER

Bundesministerin Andrea Nahles beruft neuen Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles beruft neuen Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mit BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer

Nürnberg, 1. Juli 2016: Die neue sechsjährige Amtszeit des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit hat begonnen. Dem zentralen Organ der Selbstverwaltung der Bundesagentur für Arbeit gehören jeweils sieben Vertreter von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite und der öffentlichen Körperschaften an.

Als Vertreter der Arbeitgeberseite wurden von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles berufen:

Der Verwaltungsrat hat eine Aufsichts- und Beratungsfunktion. Er entscheidet über die Satzung, die geschäftspolitischen Ziele der Bundesagentur und über den Haushalt. Hauptaugenmerk des Gremiums ist die Steuerung der aktiven Arbeitsmarktpolitik und deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit.

 

Die Mindestlohnkommission beschließt Anpassung des Mindestlohns!

Jan Zilius übergibt gemeinsam mit den Mitgliedern der Mindestlohnkommission, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles den Bericht der Mindestlohnkommission.
(v.l.n.r) Valerie Holsboer, Dr. Reinhard Göhner, Prof. Dr. Clemens Fuest, Andrea Nahles, Stefan Körzell, Jan Zilius, Robert Feiger, Karl-Sebastian Schulte, Michaela Rosenberger und Dr. Claudia Weinkopf

 

Berlin, 28. Juni 2016: Die Mitglieder der Mindestlohnkommission haben sich am heutigen Tage einstimmig per Beschluss auf eine Anpassung des Mindestlohns geeinigt.

Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 8,84 Euro und gilt ab 2017. Diesem Beschluss liegt der Tarifindex zugrunde. Berücksichtigt wurde zudem der zum 30. Juni 2016 wirksame Abschluss des öffentlichen Dienstes. Es wurde sichergestellt, dass dieser Abschluss bei der Anpassungsentscheidung für den 1.1.2019 nicht doppelt berücksichtigt wird.

Die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, erhielt den ersten Bericht zu den Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns und versprach eine zügige Umsetzung des Beschlusses der Mindestlohnkommission, damit der angepasste Mindestlohn pünktlich zum 01. Januar 2017 in Kraft tritt.

Für ANG-Präsidentin Brigitte Faust hat sich der Anpassungsweg über eine neutrale Kommission bewährt: „Die Entscheidung einer Kommission der Sozialpartner zu übertragen und nicht der Politik zu überlassen war richtig. Noch besser wäre es allerdings gewesen, wenn bereits die erste Festsetzung bei Einführung des Mindestlohns in den Händen der Kommission gelegen hätte.“

© http://www.mindestlohn-kommission.de/

Weitere Informationen zur und über die Arbeit der Mindestlohnkommission finden Sie unter: http://www.mindestlohn-kommission.de 

 

Herzlichen Glückwunsch - Neue Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund

ANG - Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer gratuliert Gundula Roßbach

Am 23. Juni 2016 wählte die Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund in Bremen Direktoriumsmitglied Gundula Roßbach zur künftigen Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund. Sie folgt damit zum 1. Januar 2017 dem derzeitigen Präsidenten Dr. Axel Reimann, der am 31. Dezember 2016 in den Ruhestand geht. ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer gratulierte ihr als alternierende Vorsitzende der Bundesvertreterversammlung zur Wahl. Als weitere künftige Mitglieder des Direktoriums wurden Brigitte Gross und Dr. Stephan Fasshauer gewählt. Holsboer war Mitglied der Findungskommission, die seit Januar 2016 an der Neubesetzung des Direktoriums gearbeitet hat und deren Vorschlag am 14. Juni 2016 einstimmig vom Bundesvorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund angenommen wurde.

Die Bundesvertreterversammlung ist das Parlament der Deutschen Rentenversicherung Bund und wählt u.a. die Mitglieder des Direktoriums. Des Weiteren entscheidet sie über den Haushaltsplan und über Grundsatz- und Querschnittsaufgaben, sowie über gemeinsame Angelegenheiten der Träger der Rentenversicherung.

Quelle: DRV Bund / Christian-Arne de Groot

Einen Eindruck der Bundesvertreterversammlung vom 24. Juni 2016 bekommen Sie über diesen Film: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/Allgemeines/videos/2016_06_bvv_podcast.html

 

Geballtes Engagement für Nahrung und Genuss – ANG-Mitgliederversammlung wählt Präsidium und Vorstand

München, 31. Mai 2016 – Ende Mai kam die deutsche Ernährungsindustrie zusammen. Auf der Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG) fanden u.a. die turnusmäßigen Präsidiums- und Vorstandswahlen statt. In ihrem Amt bestätigt wurde dabei ANG-Präsidentin Brigitte Faust. Brigitte Faust ist HR Director Employee and Industrial Relations bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG und verantwortlich für das operative Personalgeschäft sowie die Tarif- und Sozialpolitik. Brigitte Faust steht seit 2011 als Präsidentin an der Spitze der ANG.

Dass unsere Mitglieder mir heute erneut das Vertrauen geschenkt haben, ehrt und freut mich. Wir setzen uns mit viel Engagement für diese vielseitige Branche ein. Damit stützen wir den Industriestandort Deutschland und sichern die Rahmenbedingungen für die weit über 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei uns tätig sind.“ so Brigitte Faust nach der Wahl.

Ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde Vizepräsident Alfred Müller, Geschäftsführer der Bitburger Braugruppe. Neu ins Präsidium gewählt wurde  Matthias Denstorff, Personalchef Griesson-de Beukelaer GmbH & Co. KG.

Als Vorstandsmitglieder wiedergewählt bzw. erneut kooptiert wurden:

Für eine weitere Amtszeit gewählt wurden ebenfalls die ANG-Rechnungsprüfer, Dr. Ralf Sibben, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Ernährungsindustrie Nordrhein-Westfalen und Dr. Uwe Teuchert, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Ernährungsindustrie Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern e.V..

Die Teilnehmer nutzten die Versammlung zum Netzwerken innerhalb und über die Branche hinaus. Gastredner Dr. Reinhard Göhner, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) begeisterte die Gäste mit seiner Rede zur aktuellen politischen und sozialpolitischen Lage. Vier Jahre nach der Neuausrichtung der ANG sei es mit vereinten Kräften gelungen, die ANG zu etablieren und die Schlagkraft konsequent und nachhaltig zu erhöhen. Hierzu beglückwünschte er das Ehren- und Hauptamt.

 

 

Startschuss zur Mitgliederversammlung 2016

Die ANG-Mitgliederversammlung 2016 in München hat bereits begonnen. Als besonderer Tagesordnungspunkt stehen die turnusmäßigen Wahlen von ANG-Präsidium und ANG-Vorstand an.

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust auf dem Münchner Spitzengespräch

ANG-Präsidentin Brigitte Faust war eine der ausgewählten Wirtschaftsvertreter, die am heutigen 26. Februar 2016 auf dem jährliche sog. Münchner Spitzengespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutierte. Ein Schwerpunkt war hierbei der Entwurf zur Regulierung von Werkverträgen und Zeitarbeit. "Es ist richtig, dass die geplante Regelung zum Werkvertrag nun auf Kriterienkataloge  verzichtet und ausschließlich den Koalitionsvertrag umsetzt." Diskutiert wurde ebenfalls weiterer Nachbesserungsbedarf bei der Zeitarbeit. Insbesondere müsse bei der Equal-Pay-Regelung die Klarstellung erfolgen, dass keine sonstigen Sozialleistungen, wie zB betriebliche Altersversorgung, einfließen dürfe.

Die Bundeskanzlerin sagte zu, dies mitzunehmen, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass das Gesetzgebungsverfahren nun zügig umgesetzt werde.




ANG-Präsidentin Brigitte Faust als BDA-Ausschussvorsitzende wiedergewählt

ANG-Präsidentin Brigitte Faust wurde Ende November 2015 für eine neue Amtszeit im Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bestätigt. Dort ist sie auch Vorsitzende des BDA-Ausschusses Arbeitsmarktfragen – mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel und der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ein besonders aktueller Bereich. Die jüngsten Forderungen der Gewerkschaft NGG zu Demografietarifverträgen kommentiert sie für die Lebensmittelzeitung: „Fakt ist doch: Die Arbeitgeber haben höchstes Interesse an gesunden und motivierten Beschäftigten. Ob flexible Arbeitszeitmodelle, eine weit verbreitete Altersversorgung, vielfältigste Hilfestellungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, betriebliches Gesundheitsmanagement – die Angebote und Maßnahmen der Unternehmen sind so vielseitig wie die Ernährungsindustrie selbst. (…) Entscheidend sind doch die Lösungen und nicht das Label. Und da hat die Ernährungsindustrie bereits viel zu bieten.“ (Lebensmittelzeitung, Gabriel v. Pilar/lz 48-15)

Download Artikel Lebensmittelzeitung vom 27. November 2015

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust gratuliert Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer zur Wiederwahl

Die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat Ingo Kramer heute in Berlin in geheimer Wahl für zwei weitere Jahre zum Präsidenten der Arbeitgeber-Spitzenorganisation gewählt. ANG-Präsidentin Brigitte Faust gratuliert ihm zur Wiederwahl: „ Wir brauchen sozialpolitische Geschlossenheit innerhalb der Arbeitgeberschaft. Dies wird einmal mehr deutlich angesichts der Regulierungsvorhaben zu Werkverträgen und Zeitarbeit. Der völlig lebensfremde und wirtschaftsfeindliche Referentenentwurf hierzu ist eines vieler Beispiele. Ingo Kramer steht für diese Geschlossenheit, die auch der Geist der heutigen ANG-Vorstandssitzung in Berlin war.“

 

 

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss begrüßt Einführung einer Auslandsversicherung für die Ernährungsindustrie

ANG-Präsidentin Brigitte Faust und BGN-Hauptgeschäftsführer Klaus Marsch

Vorstand und Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) haben in ihren Herbstsitzungen am 11. und 12. November 2015 die Einführung einer Auslandsversicherung beschlossen.

„Die Einführung einer Auslandsversicherung ist ein wichtiger Schritt für die Unternehmen der Ernährungsindustrie“, bekräftigt ANG-Präsidentin und BGN-Vorstandsmitglied Brigitte Faust. „Wir brauchen eine solche Versicherungsleistung, weil die Ernährungsindustrie sich stark internationalisiert hat und dieser Trend weiter anhält. Auf dem privaten Versicherungsmarkt ist eine vergleichbare und so umfassende Leistung nicht zu bekommen,“ so Brigitte Faust weiter.

ANG und BGN hatten in den vergangenen Monaten gemeinsam intensiv daran gearbeitet, eine Lösung für die Branche zu finden. Mehrere bei der ANG engagierte Unternehmen hatten diesen Stein ins Rollen gebracht. Bereits im Jahr 2014 organisierten ANG und BGN zwei Branchengipfel mit Unternehmen und Verbänden; im Frühjahr 2015 erfolgte die BGN-weite Bedarfsabfrage mit anschließender Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsprüfung. Die Lösung liegt nun in einer Beteiligung an einer bereits bestehenden Auslandsversicherung anderer Berufsgenossenschaften.

Klaus Marsch, Hauptgeschäftsführer der BGN erklärt gegenüber ANG-Präsidentin Brigitte Faust: „Wir freuen uns sehr, dass wir für die Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Auslandsversicherung anbieten können und hoffen auf entsprechende Resonanz Ihrer Mitgliedsunternehmen. Mit den Beschlüssen des Vorstands und der Vertreterversammlung können wir nun die weiteren Schritte einleiten und in Kooperation mit anderen Berufsgenossenschaften ab dem 1. Januar 2016 einen Versicherungsschutz anbieten, der die gleichen Leistungen umfasst, wie die gesetzliche Unfallversicherung im Inland.“

ANG-Pressemitteilung vom 13. November 2015

 

ANG begrüßt Selbstverpflichtung der Unternehmen der Fleischwirtschaft

Auf einem Gipfeltreffen in Berlin mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel haben sich heute die maßgeblichen Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft auf eine Selbstverpflichtung verständigt.

In dieser Erklärung verpflichten sich die unterzeichnenden Unternehmen, bis Juli 2016 ihre Strukturen und Organisationen derart umzustellen, dass die in ihren Betrieben eingesetzten Beschäftigten in einem in Deutschland gemeldeten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Außerdem werden sich die Unternehmen verstärkt rund um Ausbildung und Qualifizierung der Beschäftigten engagieren. Mit dieser Selbstverpflichtung werden die Unternehmen der Fleischwirtschaft als attraktiver Arbeitgeber für die Beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zukunftssicher weiterentwickelt.

„Der Standort Deutschland muss für die Fleischwirtschaft attraktiv bleiben. Entscheidend sind hierfür die wirtschaftlichen und ebenso die sozialpolitischen Rahmenbedingungen,“ so Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG). Die Fleischwirtschaft ist die umsatzstärkste und beschäftigungsintensivste Branche der deutschen Lebensmittelwirtschaft, die wiederum eine der drei größten Industrien in Deutschland ist. Sie ist ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor und sichert die Versorgung vieler Millionen Menschen mit sicheren Lebensmitteln höchster Qualität im In- und Ausland. „Diese Selbstverpflichtung ist ein wesentlicher Beitrag zur gesellschaftlichen Integration der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und zu deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Die Umstellung auf ausschließlich deutsche sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse bewirkt gleichzeitig mehr Transparenz bzgl. der Beschäftigtensituation in der Deutschen Fleischwirtschaft. Ich erwarte, dass sich dieser Selbstverpflichtung die gesamte Fleischwirtschaft anschließen wird“, so Holsboer weiter.

Zur Umsetzung dieser Selbstverpflichtung wird es einen jährlichen Bericht der Gesamtbranche geben, in dem die Fortschritte zur Erreichung der vereinbarten Ziele dargelegt werden.

Download Selbstverpflichtung deutscher Fleischunternehmen vom 21. September 2015

Download ANG-Pressemeldung vom 21. September 2015

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer in FleischWirtschaft Ausgabe 10/2015

Das Video der vollständigen Pressekonferenz finden Sie hier.

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust als BDA-Präsidiumsmitglied wiedergewählt

ANG-Präsidentin Brigitte Faust wurde Ende November 2015 für eine neue Amtszeit im Präsidium der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bestätigt. Dort ist sie auch Vorsitzende des BDA-Ausschusses Arbeitsmarktfragen – mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel und der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ein besonders aktueller Bereich. Die jüngsten Forderungen der Gewerkschaft NGG zu Demografietarifverträgen kommentiert sie für die Lebensmittelzeitung: „Fakt ist doch: Die Arbeitgeber haben höchstes Interesse an gesunden und motivierten Beschäftigten. Ob flexible Arbeitszeitmodelle, eine weit verbreitete Altersversorgung, vielfältigste Hilfestellungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, betriebliches Gesundheitsmanagement – die Angebote und Maßnahmen der Unternehmen sind so vielseitig wie die Ernährungsindustrie selbst. (…) Entscheidend sind doch die Lösungen und nicht das Label. Und da hat die Ernährungsindustrie bereits viel zu bieten.“ (Lebensmittelzeitung, Gabriel v. Pilar/lz 48-15)

Download Artikel Lebensmittelzeitung vom 27. November 2015

Statement ANG-Präsidentin Brigitte Faust zum Betreuungsgeld

„Die Unternehmen der Ernährungsindustrie investieren seit Jahren Geld und Kreativität in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir möchten, dass Frauen, die ein Kind bekommen, schnellstmöglich wieder in ihren Job einsteigen können und wollen. Ich hoffe, dass nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts das Betreuungsgeld in eine bessere Infrastruktur rund um die Betreuung gesteckt wird. Hierzu gehört einerseits der Ausbau von hochqualitativen Einrichtungen aber ebenso eine bessere steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten.“

 

ANG-Präsidentin Brigitte Faust gratuliert Thüringischem Landesverband der Ernährungsindustrie (ANGT) zum 25. Jubiläum

ANG-Präsidentin Brigitte Faust (rechts) gratuliert ANGT-Vorsitzender Bettina Henning (links)

„Der Arbeitgeberverband Nahrung und Genuss Thüringen ist die starke Vertretung seiner Mitglieder und das Sprachrohr der Branche in Thüringen“. So gratuliert Brigitte Faust der ANGT-Vorsitzenden Bettina Henning am 12. Juni 2015 in Erfurt.

In ihrer Festrede anlässlich der Feierlichkeiten des Arbeitgeberverbandes Nahrung und Genuss Thüringen (ANGT) zu seinem 25-jährigen Jubiläum in Erfurt betont ANG-Präsidentin Brigitte Faust die bedeutende Stellung der thüringischen Ernährungsindustrie. Sie gehört zu den drei stärksten Industriebranchen in Thüringen und hat damit einen außerordentlich gewichtigen Stellenwert als Wirtschaftsfaktor. Die Bündelung der Brancheninteressen gegenüber Politik, Medien und der Öffentlichkeit war somit im Gründungsjahr 1990 der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Die neue Vernetzung durch den Beitritt in den Bundesverband, also in die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss, der richtige Weg.

Sie appelliert aber auch an die Politik, die Rahmenbedingungen für Unternehmen der Ernährungsindustrie optimal und zukunftssicher zu gestalten. Mit Blick auf das Grünbuch Arbeit 4.0 des Bundesarbeitsministeriums stellt sie klar: „Überregulierungen gefährden den Standort und die Branche.“

 

Präsidentin der Ernährungsindustrie sagt Stopp zu weiteren Regulierungsvorhaben

„Lasst uns Luft zum Atmen damit wir unsere Gestaltungskraft auch ausleben können. Und glauben Sie uns: Wir können es! Dies war der leidenschaftlichen Appell gegen weitere Regulierung von ANG-Präsidentin Brigitte Faust auf der diesjährigen ANG-Mitgliederversammlung. Am 7. Mai 2015 kamen die Branchenvertreter in München zusammen um die Weichen für die kommenden Monate zu stellen.

 

Staatssekretär Thorben Albrecht

Den Appell richtete die Präsidentin auch gleich an die richtige Stelle:

Staatssekretär Thorben Albrecht aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales war Gastredner der diesjährigen Tagung. Er stellte u.a. das Grünbuch Arbeit 4.0 vor.

NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger

Weiterer Höhepunkt war das Grußwort des Sozialpartners. NGG-Vorsitzende, Michaela Rosenberger, betonte die Bedeutung einer gesunden Sozialpartnerschaft. Die Branche blicke hier auf eine gute Tradition, die es fortzuführen gelte.

Die vollständige Rede der ANG-Präsidentin anlässlich der Mitgliederversammlung 2015 finden Sie hier.

 

Impressionen ANG-Mitgliederversammlung 2015

Auch dieses Jahr bot die ANG-Mitgliederversammlung wieder interessante Begegnungen, gute Gespräche und spannende Vorträge. Eindrücke und Impressionen der Veranstaltung haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

 

Gemeinsam für die erfolgreiche Altersversorgung in der Ernährungsindustrie – Abwehr riskanter BMAS-Pläne

ANG-Präsidentin Brigitte Faust und NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger sprechen sich in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesministerin Andra Nahles gegen den aktuellen BMAS-Vorschlag „Aufwertung der tarifvertraglich gestalteten betrieblichen Altersversorgung“ aus.

In dem übermittelten Schreiben sprechen sich ANG und NGG gegen den aktuellen Vorschlag des BMAS unter der Überschrift „Aufwertung der tarifvertraglich gestalteten betrieblichen Altersversorgung“ aus. Dieser Vorschlag birgt das Risiko negativer Auswirkungen auf bestehende Altersversorgungssysteme und kann zusätzlich die Argumente zur Abwehr von Solvency II erheblich schwächen. Außerdem würde die Umsetzung des Vorschlags massive Auswirkungen rund um den PSVaG haben.

Das gemeinsame Anschreiben von ANG und NGG finden Sie hier.

 

FAZ-Interview mit ANG-Präsidentin Brigitte Faust

Die FAZ veröffentlichte am 28. Februar 2015 ein Interview mit ANG-Präsidentin Brigitte Faust.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

 

ANG veranstaltet Expertenforum Arbeitsrecht

"Unternehmerische Herausforderungen bei der Umsetzung des Mindestlohngesetzes" ist der Titel des nächsten Expertenforums Arbeitsrecht, das die ANG zusammen mit dem Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) und der Rechtsanwaltskanzlei WilmerHale sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. veranstaltet.

Seit dem 1. Januar 2015 gilt der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von EUR 8,50 flächendeckend in ganz Deutschland. Viele Unternehmen realisieren, dass die Umsetzung der gesetzgeberischen Vorgaben des Mindestlohngesetzes (MiLoG) sie vor neue, insbesondere administrative Herausforderungen stellt, da z. B. Dokumentationspflichten zur Arbeitszeit auch Arbeitsverhältnisse betreffen, die den Mindestlohn auf den ersten Blick deutlich überschreiten. Auch die neue Haftungsregelung für Subunternehmer erfordert weitsichtige Vorsorgeregelungen.

Aus diesem Anlass findet am

3. März 2015 von 18 bis 20 Uhr

in den Räumen der Rechtsanwaltskanzlei WilmerHale, Ulmenstrasse 37-39 in 60325 Frankfurt am Main

und am

5. März 2015 von 18 bis 20 Uhr

in der ANG-Geschäftsstelle, Wilhelm-Wagenfeld-Straße 18 in 80807 München

unser Expertenforum Arbeitsrecht mit jeweils anschließendem Umtrunk statt.

Dr. Holger Thomas, Leiter der deutschen Arbeitsrechtspraxis der Kanzlei WilmerHale und Fachanwalt für Arbeitsrecht, diskutiert mit Frau Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) und des Bundesverbands der Systemgastronomie (BdS), Mitglied der Mindestlohnkommission und ehrenamtliche Richterin am Bundesarbeitsgericht zu folgenden Themen:

  • Anwendungsbereich des MiLoG
  • Änderungen bei der Beschäftigung von Praktikanten
  • Auswirkungen auf die Neugestaltung der  Arbeitsverträge
  • Anrechnung von Vergütungsbestandteilen auf den Mindestlohn
  • Dokumentationspflichten
  • Berechnung des Mindestlohns bei schwankenden Arbeitszeiten
  • Haftung für Subunternehmer

Wenn Sie an der kostenlosen Veranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie bitte Ihre Anmeldung bis jeweils eine Woche vor der Veranstaltung unter Angabe Ihres Namens und Unternehmens/Ihrer Organisation an diana.roth@wilmerhale.com.

 

Azubi-Forum in Berlin

Am 4. Dezember 2014 in Berlin drehte sich auf dem Azubi Forum alles um die Zukunft der dualen Ausbildung. Unter der Überschrift „Die duale Ausbildung auf dem Prüfstand“ kamen Bildungsexperten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. So diskutierten u.a. ANG-Präsidentin Brigitte Faust, Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU/CSU Fraktion Karl Schiewerling und der Präsidenten des Bundesverbandes der Systemgastronomie (BdS) Wolfgang Goebel  über aktuelle Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass die duale Ausbildung auch in Zukunft ein Erfolgsmodell sein wird und zu Recht ein Exportschlager sei. Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Schulen und Kammern sei erforderlich, um die duale Ausbildung als Karriereweg attraktiv zu halten. Auch die Ausbildungsbetriebe müssten an ihren  Angeboten während und nach der Ausbildung arbeiten und diese zeitgemäß, modern und ansprechend gestalten. Aktuell bleibe das Image der dualen Ausbildung bedauerlicherweise hinter deren tatsächlicher Wertigkeit zurück. Dies müsse sich wieder ändern.

ANG bei Fachgespräch zur Umsetzung des Tarifvertrags in der Fleischwirtschaft mit BMAS, BMF und Zoll

Auf Initiative von ANG-Präsidentin Brigitte Faust fand am Mittwoch, den 12. November 2014 in Bonn ein Fachgespräch zur Umsetzung des Tarifvertrags zu den Mindestbedingungen in der Fleischwirtschaft mit dem Bundesarbeitsministerium (BMAS), Bundesministerium der Finanzen (BMF) und dem Zoll statt. Darin konnten die Anwendungs- und Auslegungsfragen rund um den Mindestlohntarifvertrag der Fleischwirtschaft diskutiert werden. BMAS und BMF begrüßten ausdrücklich diesen Austausch, da dieser das gemeinsame Ziel einer reibungslosen Umsetzung der zwischen den Sozialpartnern ausgehandelten Arbeitsbedingungen sicherstelle.

Der Tarifvertrag über den Mindestlohn in der Fleischwirtschaft war im Januar 2014 zwischen den neun Landesverbänden der ANG und der NGG abgeschlossen worden und ist am 1. Juli 2014 in Kraft getreten. Durch die Erstreckung über das Arbeitnehmerentsendegesetz ist auch die Einbeziehung von (ausländischen) Werkverträgen gewährleistet.

 

Europäische Sozialpartner veröffentlichen Stellungnahme zur Industriepolitik

Die europäischen Sozialpartner FOODDRINKEUROPE und EFFAT haben im März 2014 für die Ernährungsindustrie im Rahmen des Sozialen Dialoges eine gemeinsame Stellungnahme zur Industriepolitik auf europäischer Ebene veröffenlticht.

Download FoodDrinkEurope - EFFAT Position on Industrial Policy

Den Gedanken des Sozialen Dialoges haben ANG und NGG aufgegriffen und auf nationaler Ebene eine Zusammenkunft der Sozialpartner initiiert. Die Wichtigkeit einer funktionierenden Sozialpartnerschaft hat jüngst ANG-Präsidentin Brigitte Faust in ihrer Rede anlässlich der ANG-Mitgliederversammlung 2015 betont.

 

Mindestlohntarifvertrag für die Fleischwirtschaft tritt am 1. August 2014 in Kraft

Nachdem der Tarifausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sich im Juni 2014 einstimmig für die Allgemeinverbindlicherklärung des im Januar 2014 abgeschlossenen Mindestlohntarifvertrages ausgesprochen hat, stimmte auch das Bundeskabinett in seiner gestrigen Sitzung zu. Nach der heutigen Bekanntgabe über den Bundesanzeiger kann der Mindestlohntarifvertrag für die Fleischwirtschaft am 1. August 2014 rechtlich verbindlich in Kraft treten. Er hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017.

Damit haben wir den ambitionierten und langen Weg erfolgreich zu Ende geführt“, so ANG-Präsidentin Brigitte Faust. „Dieser Erfol war nur möglich, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben.“ Dieses Gemeinschaftsergebnis begrüßte auch ausdrücklich Staatssekretär Albrecht im Namen von Bundesarbeitsministerin Nahles in einer Besprechung am 24. Juni 2014 im BMAS, in dem ANG-Präsidentin Faust und einige der tarifunterzeichnenden Landesgeschäftsführer die nächsten Schritte diskutierten.

Die Mindestlöhne für die Fleischwirtschaft sind in folgende Stufen brutto pro Stunde gegliedert und einheitlich für Ost und West:

1.08.2014:       7,75 Euro

1.12.2014:       8,00 Euro

1.10.2015:       8,60 Euro

1.12.2016:       8,75 Euro

Ende Mai 2014 war die Aufnahme der Fleischwirtschaft in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfolgt. Dies war die Voraussetzung, um auch Verfahren zum Erlass der Mindestlohnverordnung einzuleiten.

 

Endspurt – Mindestlohn für die Fleischwirtschaft

Am Dienstag, den 24. Juni 2014, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu transparenten und verbindlichen Vergütungen in der Fleischwirtschaft gelungen. In seiner Sitzung in Berlin hat der Tarifausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sich einstimmig für die Allgemeinverbindlicherklärung des im Januar 2014 abgeschlossenen Mindestlohntarifvertrages für die Fleischwirtschaft ausgesprochen. Nach der Bekanntgabe über den Bundesanzeiger, mit der für den 27. Juni 2014 gerechnet wird, folgt nun noch eine dreiwöchige Anhörungsfrist. Verbindlich in Kraft treten wird die Verordnung voraussichtlich am 1. August 2014. Ende Mai 2014 erfolgte die Aufnahme der Fleischwirtschaft in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Dies war die zwingende Voraussetzung dafür, das Verfahren zum Erlass der Mindestlohnverordnung einzuleiten.

Das umfangreiche Projekt war inhaltlich und auf der Zeitschiene extrem ehrgeizig und nur durch das hohe persönliche Engagement aller Beteiligten möglich. Dies betonte auch Staatssekretär Thorben Albrecht in seinem Gespräch mit ANG-Präsidentin Brigitte Faust im BMAS nach der Sitzung des Tarifausschusses und dankte den Beteiligten.  

An dem Gespräch im BMAS nahmen neben ANG-Präsidentin Brigitte Faust auch die Geschäftsführer der ANG-Mitgliedsverbände Michael Andritzky (VdEW), Walter Janitz (age), Dr. Uwe Teuchert (Nordernährung) und Reinhard Zwanzig (SANG), sowie aus der ANG-Geschäftsstelle Valerie Holsboer und Danielle Borowski teil.

ANG-Präsidentin einstimmig im Amt bestätigt

In der ANG-Mitgliederversammlung vom 20. Mai 2014 in München wurden ANG-Präsidentin Brigitte Faust und beide Vizepräsidenten Michael Gawron und Alfred Müller einstimmig im Amt bestätigt. Mit der Neuausrichtung der ANG seit November 2011 hatte das dreiköpfige Präsidium die Verantwortung für den Neustart übernommen. Unter ihrer Führung wurde die ANG zu einem modernen Verband aufgebaut und nimmt heute ihre Rolle als sozialpolitischer Spitzenverband der drittgrößten Industrie in Deutschland wahr. „Wir haben uns gerne und intensiv für die gemeinsame Sache eingebracht. Die Herausforderungen gehen nicht aus und die richtige Antwort hierauf kann nur Geschlossenheit sein“, so ANG-Präsidentin Faust in ihrer Ansprache.

Gewählt wurde in der Mitgliederversammlung ebenfalls der ANG-Vorstand für eine Amtszeit von zwei Jahren. Wiedergewählt wurden:

Heinz Breuer

Werner Deharde, Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH

Christoph von Falkenhausen, Carl Kühne KG   

Peter Hadasch, Nestlé Deutschland AG

Werner Hagedorn, Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG        

Claudia Hartwich, DANONE GmbH

Bettina Henning, Rotkäppchen Sektkellerei GmbH

Dr. Michael Jaeger, Unilever Deutschland Holding GmbH

Christian Reuver, Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG

Hans Schuwald, Hochland AG

Johann-Andreas Werhahn, JAA Verwaltungs-GmbH

Harald Zech, Jung Zeelandia GmbH

Neu in den ANG-Vorstand hinzu gekommen sind Herr Axel Aumüller, Nordzucker AG und Herr Theo Egbers, zur Mühlen Gruppe - Könecke Fleischwarenfabrik GmbH & Co KG, die für die ausgeschiedenen Herren Wolf Kropp-Büttner, Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG und Horst M. Mewis,  Zuckerfabrik Jülich AG in das Gremium aufgenommen wurden.

Aus der Geschäftsstelle der ANG gratulieren Valerie Holsboer, Geschäftsführerin und Danielle Borowski, Rechtsanwältin und freuen sich auf ein weiterhin starkes Miteinander mit erfolgreichen Projekten, kreativen Lösungen und nachhaltigen Ergebnissen.

 

Girls´bzw. Boys`Day für Ernährungsindustrie wieder großer Erfolg

Impressionen des Girls`Day bei der Firma Continental Foods Germany GmbH in Lübeck

Der diesjährige Girls` bzw. Boys`Day war für die Unternehmen der Ernährungsindustrie wieder ein großer Erfolg. In allen Bereichen konnte eine große Anzahl interessierter Schülerinnen und Schüler begrüßt werden, die den Tag nutzten, um in die Abläufe hinein zu schnuppern.

So vermeldete z.B. die Facebook-Seite der Nestlè Deutschland AG 50 Schülerinnen und Schüler alleine in der Zentrale in Frankfurt am Main. Auch bei der Firma Continental Foods Germany GmbH in Lübeck haben sich Schülerinnen über die Berufe des Industriemechanikers, Fachinformatikers und der Fachkraft für Lebensmitteltechnik informiert.

Diesem Aktionstag kommt große Außenwirkung zu und seine Reichweite ist erheblich: Allein im Jahr 2013 haben branchenübergreifend ca. 108.000 Schülerinnen der weiterführenden Schulen teilgenommen. Fast 30% der teilnehmenden Unternehmen gaben an, dass sich nach dem Aktionstag ehemalige Girls'Day-Teilnehmerinnen um ein Praktikum oder eine Ausbildung bei ihnen beworben haben.

Die ausführlichen Ergebnisse der letzten Evaluation finden Sie hier für den Girls`Day bzw. den Boys` Day.

 

Girls' Day bei Bitburger

Die ANG dankt allen Betreuerinnen und Betreuern in den Unternehmen vor Ort, die auch dieses Jahr wieder durch konkrete und lebendige Beispiele die vielschichtigen Ausbildungsmöglichkeiten und Berufe in der Ernährungsindustrie vorgestellt haben.


ANG-Präsidentin Brigitte Faust diskutiert mit Bundeskanzlerin

ANG-Präsidentin Brigitte Faust diskutierte auf dem Münchner Spitzengespräch mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vom 14. März 2014 über die Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns.

Die Herausforderung liege im Erhalt der Tarifstruktur und Tarifkultur der Ernährungswirtschaft, auch und insbesondere in Ostdeutschland. Die Ernährungswirtschaft habe mit über 2.500 Tarifverträgen eine besonders differenzierte und maßgeschneiderte Tarifstruktur. Diese Besonderheit müsse in dem geplanten Mindestlohngesetz berücksichtigt werden, so Faust. Sie betonte, dass Tarifverträge über den 1. Januar 2015 wirksam und möglich bleiben müssten, wenn diese bis 2017 den Einstiegslohn schrittweise auf 8,50 Euro erreichen. Die ANG hatte sich bereits in den vergangenen Tagen intensiv an dem im Koalitionsvertrag vorgesehenem Branchendialog zum gesetzlichen Mindestlohn beteiligt.


Veranstaltungsreihe: „Der Koalitionsvertrag – worauf haben sich Unternehmen einzustellen“

Nach Frankfurt am Main am 29. Januar 2014 fand am 5. Februar 2014 nun auch in München in der ANG-Geschäftsstelle die zweite Veranstaltung zu den arbeitsrechtlichen Neuerungen des aktuellen Koalitionsvertrags statt. Die insgesamt über 140 Teilnehmer wurden in dem gemeinsamen Vortrag von Valerie Holsboer, ANG und Dr. Holger Thomas, WilmerHale informiert und nutzen im Anschluss die Gelegenheit, ausführlich Fragen zu stellen und in Diskussionen einzusteigen.

 


ANG gratuliert Michaela Rosenberger zur Wahl als neue NGG-Vorsitzende

„Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem hervorragenden Wahlergebnis und wünschen Frau Rosenberger ein gutes Gelingen im neuen Amt.“, so Brigitte Faust, Präsidentin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) anlässlich des soeben bekanntgegebenen Wahlergebnisses von Frau Michaela Rosenberger als neue Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Michaela Rosenberger folgt als NGG-Vorsitzende auf Franz-Josef Möllenberg, der nach über zwanzigjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte. Die Hotelfachfrau und staatlich geprüfte Betriebswirtin ist die erste Frau an der Spitze der NGG. Zudem ist Michaela Rosenberger, ebenso wie ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer, Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit und hat daher eine große Nähe zu Arbeitsmarktthemen. Die ANG veröffentlicht jährlich das ANG-Arbeits-Panel mit tarif- und sozialpolitisch relevanten Daten zur Ausbildungs- und Beschäftigungssituation der Nahrungs- und Genussmittelhersteller.

Mit Blick auf die neue Zusammenarbeit mit Frau Rosenberger an der NGG-Spitze hatte bereits Mitte Oktober 2013 in Berlin ein intensives Gespräch zwischen Michaela Rosenberger und Valerie Holsboer stattgefunden. Diskutiert wurden u.a. aktuelle Entwicklungen der Tarif- und Sozialpartnerschaft, Arbeitsmarktfragen sowie die Themen gesetzlicher Mindestlohn und Werkverträge. „Mit Frau Rosenberger bekommt die ANG eine äußerst verlässliche Ansprechpartnerin für die vielen gemeinsamen Herausforderungen, die die Sozialpartner der Ernährungsindustrie meistern müssen“, freut sich Valerie Holsboer.

Download Pressemitteilung vom 12. November 2013


Gemeinsames Anschreiben der Tarifpartner Ernährungsindustrie NGG und ANG zum Ausbau der tariflichen, betrieblichen Altersvorsorge

ANG-Präsidentin Brigitte Faust und NGG-Vorsitzender Franz-Josef Möllenberg haben an die Arbeitsgruppe „Arbeit & Soziales“ der Koalitionsverhandlungen appelliert, den Ausbau der tariflichen/betrieblichen Altersvorsorge zu stärken.

Das vollständige Anschreiben steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.


BDA-Ausschuss Arbeitssicherheit zu Besuch bei Bahlsen Berlin

Dank der Unterstützung von ANG-Vizepräsident Michael Gawron, konnte der Ausschuss Arbeitssicherheit der BDA im Anschluss an seine letzte Sitzung am 18. September 2013 das Berliner Werk der Bahlsen GmbH & Co. KG besichtigt.

Das Thema Arbeitssicherheit wird in der Ernährungsindustrie sehr ernst genommen.

Die ANG möchte sich auf diesem Weg nochmals sehr herzlich im Namen aller BDA-Ausschussmitglieder für einen fachlich hervorragenden Vortrag sowie für einen rundherum perfekt organisierten Rundgang bei Werksleiter Herrn Gnatzig (5. v. l.) bedanken. Derartige Brückenschläge von Theorie und Praxis helfen sehr dabei, die Ernährungsindustrie sozialpolitisch zu positionieren.


Stephan Nießner als neuer BDSI-Vorsitzender gewählt/ Dr. Dietmar Kendziur wird Ehrenvorsitzender

Auf der diesjährigen Mitgliederhauptversammlung des BDSI am 7. und 8. Juni 2013 in Düsseldorf wurde Herr Stephan Nießner, Fa. Ferrero Deutschland GmbH als neuer Vorsitzender des BDSI gewählt.

Herr Nießner ist seit 20 Jahren für das Unternehmen tätig und seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung von Ferrero Deutschland. Dort leitet er die Bereiche Recht sowie Institutional and Corporate Affairs für zahlreiche Länder Nord-, Mittel- und Osteuropas. Herr Nießner gehört seit Jahren dem Vorstand der Fachsparte Feine Backwaren und dem Vorstand der Fachsparte Schokolade (dort auch stellvertretender Vorsitzender) sowie dem Präsidium des BDSI an.

Darüber hinaus ist er seit langem stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (LRLKA) sowie Mitglied im Vorstand der Landesgruppe West des BDSI.

Er folgte Herrn Dr. Kendziur, der nach 15 Jahren aus Altersgründen das Amt des Vorsitzenden des BDSI niederlegte. Die Mitgliederhauptversammlung wählte Herrn Dr. Dietmar Kendziur einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des BDSI und zum Ehrenvorsitzenden des Präsidiums.

 

ANG-Vizepräsident Michael Gawron gratuliert neuem VdEW-Vorsitzenden Theo Egbers

Auf der Mitgliederversammlung vom 10. Juni 2013 in Hannover wurde einstimmig Herr Theo Egbers (rechts im Bild zusammen mit ANG-Vizepräsident Michael Gawron) zum neuen Vorsitzenden des VdEW gewählt.

Herr Egbers folgt auf Herrn Wolf Kropp-Büttner, der den VdEW weiterhin im Vorstand unterstützt. Neu in den Vorstand wurde einstimmig Frau Bettina Henning gewählt. Frau Henning engagiert sich gleichzeitig im Vorstand der ANG, also im sozialpolitischen Spitzenverband der Ernährungsindustrie.

 

Solvency II für betriebliche Altersversorgung abgewendet

Es ist gelungen, die Solvency II-Vorgaben von der betrieblichen Altersversorgung abzuwenden. Der für den Herbst geplante überarbeitete Vorschlag der EU-Kommission wird von Änderungen der Eigenmittelvorgaben (1. Säule der Solvency II-Vorgaben) und damit von einer Übertragung auf die betriebliche Altersversorgung abgesehen. Hierfür würden noch "umfassendere Daten benötigt" und Solvency II sei für die Versicherungswirtschaft noch nicht in Kraft getreten.

Das Europäische Parlament hat ebenfalls in seinem am 21. Mai 2013 vom Plenum angenommenen Initiativbericht zum Weißbuch Pensionen und Renten die Anwendung der Solvency II-Eigenmittelvorgaben für die geplante Überarbeitung der Pensionsfondsrichtlinie abgelehnt (Anlage 3). Dieser Initiativbericht basiert im Wesentlichen auf den Empfehlungen der beiden federführend im Europäischen Parlament zuständigen Ausschüsse für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten sowie für Wirtschaft und Währung.

Damit ist die Diskussion über die Übertragung der Solvency II-Eigenmittelvorgaben auf Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge zwar vorerst beendet und entsprechende Pläne nicht mehr aktuell. Die Pläne sind nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Die EU-Kommission sieht weiterhin Handlungsbedarf bezüglich der Eigenmittelvorgaben. Wir werden die Diskussion weiterhin begleiten.

Schlacht- und Zerlegebetriebe – Es fehlt an Tarifbindung

Anlässlich aktueller Berichterstattung über Arbeitsbedingungen bei Schlacht- und Zerlegebetrieben in Deutschland möchten wir klarstellen, dass die genannten Unternehmen weder unmittelbar noch mittelbar tarifpolitisch bzw. sozialpolitisch organisiert und damit nicht bei der ANG vertreten sind. Entsprechend fehlt es an der Tarifbindung über Landesverbände und mangels Zuständigkeit, an Fakten über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Dennoch möchte die ANG das Gespräch suchen und auf die Vertreter der betroffenen Unternehmen zugehen. Vielleicht können so Standards der in der ANG vertretenen Ernährungsindustrie auch für diesen Bereich eingeführt werden, so ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer.

Die in der ANG organisierte Ernährungsindustrie ist für ihre funktionierende und gelebte Sozialpartnerschaft bekannt. Keine andere Branche hat ein derart differenziertes und ausgefeiltes Tarifgeflecht wie Nahrung und Genuss bei einer Tarifbindung von rund 70%. Eine enorme Zahl für eine Branche, die neben Großkonzernen auch stark mittelständisch geprägt ist.

Die über die Landes- und Fachverbände der ANG organisierten Nahrungs- und Genussmittelhersteller sind engagierte Ausbilder und attraktive Arbeitgeber. Über 75% Vollzeitquote bei den Ernährungsberufen, hohe Arbeitsplatzsicherheit und eine moderne, zeitgemäße Betriebskultur z.B. bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf prägen die Branche. Das aktuelle ANG-Arbeits-Panel, das in den nächsten Tagen veröffentlicht wird, bestätigt eine ausgewogene Belegschaftsstruktur unseres Industriezweigs. Vorab zu nennen seien: 98% sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, knapp 8% befristete Arbeitsverhältnisse, über 25% Frauen in Führungspositionen.

Die vollständige Pressemitteilung vom 10. April 2013 finden Sie hier.


Broschüre "Tarifpolitik für familienbewusste Arbeitszeiten mit Beteiligung der Ernährungsindustrie

Mit der Broschüre "Tarifpolitik für familienbewusste Arbeitszeiten“ wirbt die Wirtschaft für die noch stärkere Verbreitung von familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen und stellt Maßnahmen und Fortschritte von Arbeitgeberverbänden und Unternehmen bei der Implementierung familienbewusster Arbeitszeiten vor. 

Für die Ernährungsindustrie ist das Unternehmen DANONE GmbH mit einem best practice Beispiel vertreten.

Die Broschüre zeigt anhand von Beispielen auf, wie die Tarifpartner zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung beitragen. Konkrete Unternehmensbeispiele aus verschiedenen Branchen unterlegen zudem, wie familienfreundliche und flexible Arbeitszeitregelungen auf Grundlage tarifvertraglicher Regelungen in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden können. Ziel war es, die Funktion und Rolle der Tarifpolitik bei einer familienfreundlichen Personalpolitik zu verdeutlichen. Klargestellt sollte auch werden, wie unterschiedlich betriebliche und familiäre Anforderungen und ihre Lösungswege sind.

 


ANG-Präsidentin Brigitte Faust übernimmt BDA-Ausschuss für Arbeitsmarktfragen

ANG-Präsidentin Brigitte Faust ist zur designierten Vorsitzenden des BDA-Ausschusses Arbeitsmarktfragen ernannt wurde. Frau Faust übt dieses Amt kommissarisch aus, bis die BDA-Mitgliederversammlung im November 2013 Sie durch ordentliche Wahl in diesem Amt bestätigt. Aktuell gibt es zehn BDA-Ausschüsse. Diese Ernennung unterstreicht die sozialpolitische Bedeutung unserer Branche und ist ein weiterer Schritt im konsequenten Ausbau der Vernetzung der ANG.

Kein Solveny II für die Ernährungsindustrie

Die ANG lehnt das für Versicherungen entwickelte Regime Solvency II (S II) als Ausgangspunkt für die Beaufsichtigung der Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung ab. Aus diesem Grund hat die ANG zusammen mit ihrem Tarifpartner – der Gewerkschaft Nahrung - Genuss - Gaststätten (NGG) - eine entsprechende Stellungnahme formuliert. Hierin kritisieren die Tarifpartner der Ernährungsindustrie speziell der Ansatz einer "Holistischen Bilanz", da dieser in seiner Komplexität nicht zur tarifvertraglich geregelten Altersvorsorge in der Ernährungsindustrie passt.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.


Perspektiven für Naturwissenschaftler

Brigitte Faust im Gespräch

Wichtig ist die Leidenschaft für Lebensmittel und Begeisterung für das Produkt.  ANG-Präsidentin Brigitte Faust stellt Karrieremöglichkeiten für Naturwissenschaftler in der Ernährungsindustrie vor.

Das vollständige Interview finden Sie hier.


Noch freie Ausbildungsplätze in der Ernährungsindustrie

Die Ernährungsindustrie hat noch Chancen zu vergeben: Insgesamt sind in allen ernährungstypischen Berufen noch über 1.000 offene Ausbildungsstellen für den Ausbildungsstart im September 2012 unbesetzt. Dies ergibt sich aus einer aktuellen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit für die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG). Die einzelnen ernährungstypischen Berufe, auf die sich unsere Zahlen beziehen, sind die folgenden (wobei es sich ausschließlich um Industrie, also den IHK-Bereich und nicht das Handwerk handelt):

 

Einige offene Ausbildungsstellen der Ernährungsindustrie in allen Berufen, also auch in den nicht ernährungstypischen, können auf der ANG-Ausbildungsbörse gefunden werden.

Die meisten der noch unbesetzten Ausbildungsstellen finden sich unter den Fachkräften für Lebensmitteltechnik (FALET). Der FALET stellt grundsätzlich die größte Gruppe an Ausbildungsplätzen. So wurden im Jahr 2012 deutschlandweit 1.107 Ausbildungsstellen für den FALET angeboten, von denen noch 386 unbesetzt sind. Von den 124 gemeldeten Plätzen für Brauer und Mälzer sind beispielsweise noch 22 zu haben und noch 135 von insgesamt 390 Ausbildungsplätzen stehen in der Süßwarenherstellung zur Verfügung. Prozentual am meisten unbesetzte Ausbildungsstellen haben auch in diesem Jahr die Fleischer mit 411 unbesetzten Ausbildungsstellen im Verhältnis zu 690 gemeldeten Plätzen.

Regional verteilen sich die offenen Stellen für Ausbildungsplatzsuchende sehr unterschiedlich: Wer beispielsweise zum Bäcker/in in der Industrie ausgebildet werden möchte, findet in NRW die größte Auswahl.   

Die genauen Zahlen mit Verteilung auf Ausbildungsberuf und Region können in der ANG-Geschäftsstelle nachgefragt werden.

Insgesamt sind in Deutschland zum Juli 2012 noch 143.783 Ausbildungsplätze unbesetzt. Der gesamte Bereich Nahrung und Genuss, also inklusive Handwerk, hat sogar noch 5.698 Ausbildungsplätze unbesetzt.

 

Download ANG-Pressemitteilung zu unbesetzten Ausbildungsplätzen 2012


Ausgezeichnet! BDSI ehrt Jahrgangsbeste der Süßwarenbranche

Anlässlich der diesjährigen Mitgliederhauptversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) am 01.06.2012 in Essen zeichnete der Verband die besten Auszubildenden und Studenten in der Süßwarenbranche aus.

Den Fach- und Praxisunterricht erhielten die Auszubildenden an der Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft (ZDS), Solingen.

Die drei besten Auszubildenden im Ausbildungsberuf "Fachkraft für Süßwarentechnik" des Abschlussjahrganges 2011 der ZDS sind:

- Clemens Wetterau, Kraft Foods Deutschland GmbH, Bremen

- Tanya Spahn, Kraft Foods Deutschland GmbH, Bremen

- Carolin Klapper, Zentis GmbH & Co. KG, Aachen



Diskussion zum Tag der Arbeit - Schlagwort Werkvertrag

Am Tag der Arbeit, am 1. Mai 2012, fand im Deutschlandfunk eine Diskussionssendung zu dem Thema "Der Werkvertrag - Notwendige Auslagerung  oder Lohndumping-Modell von Arbeitgebern?" statt.

Gesprächsgäste:

  • Prof. Volker Rieble, Leiter des Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht an der LMU München
  • Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss  (Studio BR München)
  • Claus Harald Güster, stellv. Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung, Genuss,  Gaststätten (Studio Hamburg)
  • Günter Baaske, Minister für Arbeit und Soziales in Brandenburg (aufgezeichnetes Telefoninterview)'

 

ANG-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer betont in der Diskussion, dass der Einsatz von Werk- und Dienstverträgen bereits heute  hinreichend geregelt ist und als unternehmerische Maßnahme erhalten bleiben muss.

Insbesondere

- sind die als Negativbeispiel herangezogenen "Scheinwerk- und -dienstverträge" schon nach geltendem Recht verboten.

- existieren ausreichend gesetzliche Sanktionen, etwaigen Missbrauch zu unterbinden.

- haben die Beschäftigten der Werk- und Dienstanbietern volle Arbeitnehmerrechte. 

Sendung verpasst? Hier können Sie die Diskussionsendung nochmal hören.


Neues Präsidium und neuer Vorstand der ANG gewählt

Frau Brigitte Faust (2. v. links) ist zur neuen Präsidentin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß e.V. (ANG) gewählt worden. Frau Faust ist HR Direktorin bei der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG mit Sitz in Berlin. Vizepräsident bleibt Herr Alfred Müller (1. v. links), Geschäftsführer der Bitburger Braugruppe GmbH in Bitburg. Als neuer Vizepräsident komplettiert Herr Michael Gawron (1. v. rechts neben der neuen Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer), Geschäftsführer der Bahlsen GmbH & Co. KG das Präsidium.

Als Vorstandsmitglieder wurden gewählt:

Heinz Breuer, Werner Deharde (Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH), Christoph von Falkenhausen (Carl Kühne KG), Peter Hadasch (Nestlé Deutschland AG), Werner Hagedorn (Dr. Oetker Nahrungsmittel KG), Claudia Hartwich (DANONE GmbH), Bettina Henning (Rotkäppchen Sektkellerei GmbH), Dr. Michael Jaeger (Unilever Deutschland Holding GmbH), Wolf Kropp-Büttner (Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG), Horst W. Mewis (Zuckerfabrik Jülich AG), Christian Reuver (Kraft Foods Deutschland Services GmbH & Co. KG), Hans Schuwald (Hochland AG), Johann-Andreas Werhahn, Harald Zech (Jung Zeelandia GmbH).

Als Gäste gehören zudem Norbert Klein (Nestlé Deutschland AG) und Michael Wenzel (Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH) dem Vorstand an.

Die ANG gratuliert dem neu gewählten Präsidium und Vorstand zur Wahl und wünscht viel Erfolg für die anstehende Amtszeit.


Neue Hauptgeschäftsführung der ANG

Valerie Holsboer übernimmt ab dem 01.01.2012 die Hauptgeschäftsführung der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG).

Die gebürtige Münchnerin studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Rechtswissenschaften und war während ihrer Ausbildung u.a. bei den Versicherungen Allianz und DBV-Winterthur (heute AXA) tätig. Ab Mai 2003 arbeitete sie als zugelassene Rechtsanwältin in der Rechtsabteilung des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland (agv) und wurde dort im März 2007 zur stellvertretenden Geschäftsführerin ernannt. Neben dieser Tätigkeit schulte sie als Dozentin Führungskräfte, Personalverantwortliche und Betriebsräte für das Berufsbildungswerk der Versicherungsunternehmen Deutschland e.V. (BWV) und die Deutschen Versicherungsakademie (DVA).

Seit August 2007 ist Valerie Holsboer zudem die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Systemgastronomie, der in Bürogemeinschaft mit der ANG in München sitzt. Valerie Holsboer ist ehrenamtliche Richterin am Arbeits- und Sozialgericht München sowie stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA).


Umzug der ANG-Geschäftsstelle nach München

Ab dem 01. Januar 2012 startet die neue Kooperation zwischen der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG) und dem Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS). Diese Kooperation wird in Form einer Bürogemeinschaft in München stattfinden.


Die Geschäftsstelle der ANG erhält somit folgende neue Adresse und neue Telefon- und Faxnummern:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.


Wilhelm-Wagenfeld-Str. 18

80807 München

Telefon: 089/ 322 093 94 -0

Telefax: 089/ 322 093 94 - 10

E-mail: info@ang-online.com

Homepage: www.ang-online.com

Eine genaue Anreisebeschreibung finden Sie hier.

Tarifvertrag für Fleischwirtschaft ist da

Gemeinsame Erklärung

13.01.2014 - Berlin/München: Zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundesverband, der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG) konnte eine Einigung über die Eckpunkte eines Mindestlohntarifvertrages für die Fleischwirtschaft herbeigeführt werden. Das gaben der Verhandlungsführer der NGG, Claus-Harald Güster, stellvertretender Vorsitzender der NGG, und Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin der ANG, am 13. Januar 2013 in Berlin, bzw. München bekannt.

NGG und ANG hatten sich entschlossen in vertraulichen Gesprächen die Möglichkeit einer Einigung zu erörtern, nachdem die Verhandlungen unter Federführung eines Landesverbandes der ANG am 17. Dezember 2013 ergebnislos beendet wurden. So konnte insbesondere über die Vertragslaufzeit und über unterschiedliche Regelungen für Beschäftige in Ost und West keine Einigung erzielt werden.

Mit dem gemeinsamen Ziel eines Tarifabschlusses der sowohl die Interessen der Beschäftigen, als auch die der in die Kritik geratenen Fleischwirtschaft berücksichtigt, konnte eine Lösung zwischen NGG und ANG erarbeitet werden.

Die wesentlichen Ergebnisse sind:

  • Keine Differenzierung des Mindestlohnes nach Ost und West
  • Eine Stufenlösung über die Höhe des Mindestlohnes innerhalb der
    Tarifvertragslaufzeit bis 31. Dezember 2017 brutto pro Stunde:

- 01.07.2014:              7,75 Euro

- 01.12.2014:              8,00 Euro

- 01.10.2015:              8,60 Euro

- 01.12.2016:              8,75 Euro

 

  • Eine Verhandlungsverpflichtung ab 1. Juli 2017
     
  • Voraussetzung ist die Aufnahme der Branche in das
    Entsendegesetz/Allgemeinverbindlichkeitserklärung.

Wird der jetzt vereinbarte Mindestlohn, wie von der Bundesregierung angekündigt, für allgemeingültig erklärt, gilt er für alle etwa 80.000 Beschäftigten in der deutschen Fleischwirtschaft. Darunter fallen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Betrieben der Fleischverarbeitung, in Schlachtbetrieben und der Geflügelverarbeitung, unabhängig davon, ob Sie zur Stammbelegschaft gehören oder über einen Werk- oder Dienstvertrag eingesetzt sind.

Michaela Rosenberger, Vorsitzende der Gewerkschaft NGG, erklärte zu dem Verhandlungsergebnis: „Auf Arbeitgeberseite hat sich die Vernunft durchgesetzt und es wurde der Wert einer zügig umsetzbaren tarifvertraglichen Lösung in der Fleischwirtschaft anerkannt. Dank gilt der Präsidentin der ANG, Frau Faust, und der Geschäftsführerin Valerie Holsboer, die wohl maßgeblich an diesem Umdenkprozess mitgewirkt haben.“

ANG-Präsidentin Brigitte Faust: „Ich danke Frau Rosenberger dafür, dass sie sich im Dezember 2013 so nachhaltig dafür eingesetzt hat, mit meiner Geschäftsführerin Valerie Holsboer eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Das Ergebnis ist ein für beide Seiten tragbarer und zukunftsorientierter Vertrag.“

Heute, am 14. Januar 2014, 11.00 Uhr, haben Verhandlungsführer Claus-Harald Güster (NGG), und  Valerie Holsboer (ANG) im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz die Verhandlungsergebnisse im Detail vorgestellt und ausführlich bewertet

Start des neuen Ausbildungsjahres positiv

Auch in diesem Jahr sind die Bewerberzahlen in der Ernährungsindustrie erneut stabil und die zu vergebenen Ausbildungsstellen konnten nahezu alle besetzt werden. Damit liegt die Ernährungsindustrie im branchenübergreifenden Vergleich gut, denn laut Bundesagentur für Arbeit und ihrer Ausbildungsmarktdaten für August 2014 ist die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze gegenüber dem Vorjahr auf 119.142 und damit deutlich um 13,8 % gestiegen. Schwierig bleibe die Suche im Bereich der technischen Ausbildungsberufe.

Am 1. August 2014 waren auf der ANG-Ausbildungsbörse noch 144 Ausbildungsplätze zu vergeben gewesen, davon 50 im ernährungstypischen, 30 im kaufmännischen und 64 im technischen Bereich. Das diesjährige ANG-Arbeits-Panel hat zudem gezeigt, dass die klassischen Bereiche der ernährungstypischen, kaufmännischen und technischen Berufe jeweils zu einem Drittel in der Ernährungsindustrie vertreten seien. Dieses Bild hat sich auch in der diesjährigen ANG-ad-hoc-Umfrage bestätigt. Da die Entwicklung hin zu weniger Bewerbungen weiter anhält und auch die Qualifikation der Bewerber oftmals unter den Erwartungen zurück bleibt, gehen die Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden neue, kreative Wege, um neue potentielle Bewerbergruppen zu erschließen. So wird unter anderem in der Gruppe der Studienabbrecher verstärkt für eine Ausbildung in der Ernährungsindustrie geworben.

Aber auch das Gros der Bewerber formuliert schon von Anfang an klare Vorstellungen von der potentiell neuen Ausbildungsstelle. So wird nicht selten bereits im Bewerbungsschreiben formuliert, dass ein Duales Studium, diverse Weiterbildungsmöglichkeiten und sogar Auslandsaufenthalte ein entscheidendes persönliches Kriterium bei der Auswahl der Ausbildungsstelle darstellen würden.

ANG-Hauptgeschäfsführerin Valerie Holsboer fasst die Ergebnisse der ANG-ad-hoc-Umfrage zum Start des neuen Ausbildungsjahres in der Lebensmittel Zeitung vom 11.9.2014 zusammen.

Die Ernährungsindustrie ist vielfältig und dynamisch

ANG-Präsidentin Brigitte Faust (2. v. r.) als Gast der Podiumsdiskussion

Die Ernährungsindustrie ist vielfältig und dynamisch. Dies betonte ANG-Präsidentin Brigitte Faust am 15. Oktober 2015 in einer Podiumsdiskussion auf der NGG-Betriebsrätekonferenz in Kassel.  

Bei der Diskussionsrunde drehte sich alles rund um Arbeitsbedingungen und wie der demografische Wandel das Personalmanagement beeinflusst. Die Unternehmen der Ernährungsindustrie haben die Herausforderungen rund um den demografischen Wandel längst erkannt und aufgegriffen. Da die Branche mit ihren über 6.000 Betrieben sehr heterogen ist, insbesondere auch bezüglich der Betriebsgröße, gibt es kein Patentrezept für alle. Neben der Betriebsgröße sind ebenfalls der Betriebsstandort und die damit verbundene Rolle als regionaler Arbeitgeber relevant. Es gibt es zahlreiche Beispiele für betriebsindividuelle Maßnahmen rund um die Nachwuchssicherung, den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und Lösungen rund um den Renteneintritt. Bei der Flexibilität rund um den Ruhestand ist insbesondere die weit verbreitete Altersversorgung in der Branche mit diversen Gestaltungsmöglichkeiten vorbildlich.