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 Hans-Christoph Erling  Michael Gutting  Karl-Rainer Lubin  Dr. Peter Haarbeck

Im Verband Deutscher Mühlen (VDM) sind handwerkliche und industrielle, große und kleine, monostrukturierte oder diversifizierte, Weizen und Roggen-, Hartweizen-, Schäl-, Mais und Reismühlen organisiert, um ihre gemeinsamen Interessen voranzubringen. Die Kernthemen der Mühlenbranche werden im Verband in vier Arbeitsbereichen gebündelt: Ausbildung & Betrieb, Qualität & Sicherheit, Rohstoffe & Märkte sowie Wissenschaft & Ernährung, hinzukommen die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Risikokommunikation.

Die 550 Mitgliedsunternehmen verstehen sich als zentrale Schnittstelle in der Getreidekette und übernehmen Verantwortung für die Herstellung von gesunden und sicheren Getreideprodukten: Hier in der Mühle werden aus dem Rohstoff Getreide Lebensmittel hergestellt, die in Bäckereien, der Lebensmittelindustrie oder im Haushalt weiter verarbeitet werden. Dafür vermahlen die Müller jährlich etwa ein Drittel der deutschen Weizen- und Roggenernte: 7,5 Millionen Tonnen Weichweizen, 800.000 Tonnen Roggen und 400.000 Tonnen Hartweizen.

Dabei agiert die Branche regional und nachhaltig: 95 Prozent des vermahlenen Brotgetreides stammen aus Deutschland und rund 90 Prozent der Mühlenprodukte werden hier verbraucht, pro Bundesbürger etwa 64,4 kg pro Jahr. Im Durchschnitt versorgt jede Mühle etwa 400.000 Menschen Tag für Tag mit wichtigen Grundnahrungsmitteln. Die verarbeiteten Rohstoffe werden in den Mühlen vollständig genutzt. Mühlennachprodukte, wie Kleie oder Nachmehle, werden zu Futtermitteln verarbeitet. Insgesamt gibt es in Deutschland heute 550 produzierende Mühlenbetriebe, 214 davon vermahlen mehr als 1.000 Tonnen Getreide im Jahr. Mit rund 6.000 Mitarbeitern erwirtschaftet die Branche einen Jahresumsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.