Endspurt – Mindestlohn für die Fleischwirtschaft

Am Dienstag, den 24. Juni 2014, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu transparenten und verbindlichen Vergütungen in der Fleischwirtschaft gelungen. In seiner Sitzung in Berlin hat der Tarifausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sich einstimmig für die Allgemeinverbindlicherklärung des im Januar 2014 abgeschlossenen Mindestlohntarifvertrages für die Fleischwirtschaft ausgesprochen. Nach der Bekanntgabe über den Bundesanzeiger, mit der für den 27. Juni 2014 gerechnet wird, folgt nun noch eine dreiwöchige Anhörungsfrist. Verbindlich in Kraft treten wird die Verordnung voraussichtlich am 1. August 2014. Ende Mai 2014 erfolgte die Aufnahme der Fleischwirtschaft in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Dies war die zwingende Voraussetzung dafür, das Verfahren zum Erlass der Mindestlohnverordnung einzuleiten.

Das umfangreiche Projekt war inhaltlich und auf der Zeitschiene extrem ehrgeizig und nur durch das hohe persönliche Engagement aller Beteiligten möglich. Dies betonte auch Staatssekretär Thorben Albrecht in seinem Gespräch mit ANG-Präsidentin Brigitte Faust im BMAS nach der Sitzung des Tarifausschusses und dankte den Beteiligten.  

An dem Gespräch im BMAS nahmen neben ANG-Präsidentin Brigitte Faust auch die Geschäftsführer der ANG-Mitgliedsverbände Michael Andritzky (VdEW), Walter Janitz (age), Dr. Uwe Teuchert (Nordernährung) und Reinhard Zwanzig (SANG), sowie aus der ANG-Geschäftsstelle Valerie Holsboer und Danielle Borowski teil.

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