ANG auf der Internationalen Grünen Woche 2019

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

MITTEILUNG

 


 

ANG auf der Internationalen Grünen Woche 2019 Am 22. Januar informierte die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) die Besucher der Grünen Woche auf einem eigenen Stand über die Karrierechancen und Berufe in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Am 25. Januar fand ein von der ANG organisierter Austausch zwischen Berufseinsteigern der Ernährungs- und Genussmittelindustrie (Levke Opfermann, Wilhem Reuss und Phillip Barkschat, August Storck) und Schülern der 10. Klasse statt. Hier berichteten die Berufseinsteiger über ihre Erfahrungen während der Ausbildung oder dem Studium und beantworteten Fragen der Schüler/innen. Dabei ging es vor allem darum, was eine Tätigkeit in der Branche ausmacht und welche Kenntnisse und Interessen man dafür mitbringen sollte.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

ANG-Beschäftigtenbericht 01I2019 Wiederholt mehr Beschäftigte in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


Berlin, 29. Januar 2019


Beschäftigte
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie stieg um 1,1 Prozent laut jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Stichtag 30. Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahr. Damit befindet sich die Branche trotz deutlicher Konjunkturdämpfer wiederholt im Beschäftigungsaufbau. Zusätzlich zu den für die Industrie typischen kaufmännischen und technischen Berufsbildern, arbeiten mehr als ein Drittel der Beschäftigten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie in ernährungstypischen Berufen. Auch in diesen branchenspezifischen Berufszweigen konnten im Vergleichszeitraum 1,3 Prozent mehr Menschen beschäftigt werden.


Auszubildende

Ein weiterer wichtiger Indikator für die zukünftige Beschäftigungsentwicklung in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie ist die Entwicklung der Auszubildendenzahlen. Zum Stichtag 30. Juni 2018 waren 27.320 Auszubildende in der Branche tätig, das entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den ernährungstypischen Berufen ist die Auszubildendenzahl gesunken, um 1,7 Prozent. Dabei besteht noch Potential nach oben, denn die Branche bietet deutlich mehr Ausbildungsplätze für eine sichere Zukunft als aktuell besetzt werden konnten. 


Vakanzen
Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften ist und bleibt eine zentrale Herausforderung für die Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Ergebnisse der monatlich erfolgenden Engpassanalyse zeigen, dass die Nachfrage nach Beschäftigten steigt. Allein bei den ernährungstypischen Berufen nahm die Zahl der offenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen um 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Jedoch bleiben die Stellen aufgrund des Fachkräftemangels auch immer länger unbesetzt. So lag die Vakanzzeit im Dezember 2018 bei 141 Tagen. Im Vorjahresvergleich stieg die Vakanzzeit damit um 16,5 Prozent. 


Ausblick
Die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen in der Branche zeigt, dass die Unternehmen wachsen und qualifizierte Fachkräfte benötigen. Jedoch stehen diesem positiven Trend die sinkenden Auszubildendenzahlen und steigenden Vankanzzeiten klar entgegen. Auch um den bestehenden Fachkräftemangel nicht zu verstärken, gilt es für die Unternehmen daher in
Zukunft gezielt in Maßnahmen der Fachkräftegewinnung und –bindung zu investieren. Neben der Ausschöpfung des eigenen Fachkräftepotenzials sowie der Nutzung des europäischen Binnenmarkts, spielt auch die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland eine zunehmend wichtige Rolle.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderenWirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

Einladung zum Employer Profession Branding HR-Workshop

Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) lädt zusammen mit der AFC Personalberatung zu einem interaktiven Workshop am 26. März 2019 in Bonn zum Thema „Employer und Profession Branding“ ein. Aufbauend auf der gemeinsamen Studie HR-Trends 2018 in der Food and Consumption Value Chain und den Ergebnissen des ersten HR-Workshops zusammen mit dem ANG-Vorstand, wollen wir mit Ihnen mögliche Strategien und Konzepte für ein Profession Branding in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie diskutieren. 

Inhalte

  • Employer Branding mit Private Label und guten Dienstleistungen: 
    Erfahrungsbericht – Wie man als Hidden Champion erfolgreich rekrutiert
    Michael Schultze, Kaufmännischer Leiter, Frischpack GmbH
  • Imagekampagne des Handwerks 
    Stefan Koenen, Leitung des Bereichs Kommunikation und Koordination
    der Handwerkspolitik, Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)
  • Konzepte und Strategien für starke Unternehmermarken 
    in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie 
    Anselm Elles, Geschäftsführer, AFC Personalberatung GmbH
  • Interaktiver Workshop zu möglichen Branchenlösungen
    Moderierte Arbeit in Teams und Präsentation der Ergebnisse

Neben einführenden Vorträgen und Teamarbeit, bieten die Mittagspause und ein anschließendes Get-together ausreichend Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Weitere Informationen zum Tagesprogramm und die Anmeldung finden Sie im Anhang.

 

ANG setzt Fachkräftebedarf als Schwerpunkt für die Internationale Grüne Woche 2019

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


Berlin, 16. Januar 2019 - Die ANG hat die heutigen ersten Ergebnisschätzungen für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie 2018 begrüßt. Die Branche konnte dank stabiler Konjunktur weiter Beschäftigung aufbauen. So gab es 2018 voraussichtlich rund 613.000 Beschäftigte in der Branche1, das entspricht einem Zuwachs von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zudem steht die Branche weiterhin für gute und sichere Arbeitsbedingungen. Mit einer Vollzeitquote von 80 Prozent sowie einem überdurchschnittlichen Fachkräfteanteil von 66 Prozent, erweisen sich die Unternehmen der Branche als verlässliche und attraktive Arbeitgeber. Die durchschnittliche Erhöhung der tariflichen Entgelte in 2018 um 2,7 Prozent
unterstreicht, dass die Beschäftigten am Umsatzwachstum der Branche von 0,3 Prozent überproportional teilgenommen haben.

„Auch 2019 streben die Unternehmen den Ausbau der Beschäftigung an und benötigen Fachkräfte. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Gewinnung von Auszubildenden für die vielseitigen Berufe in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie. Gerade deshalb ist der Fachkräftebedarf der Branche Schwerpunktthema der ANG-Aktivitäten auf der Internationalen Grünen Woche 2019 in Berlin“, so Stefanie Sabet, Hauptgeschäftsführerin der ANG.

Als Gast auf dem BVE/BLL-Gemeinschaftsstand wird die ANG am 22. Januar einen Austausch zwischen Berufseinsteigern der Branche und interessierten Schüler/innen in der Berufsorientierungsphase veranstalten. Im Anschluss daran informiert die ANG auf dem Gemeinschaftsstand über die vielfältigen Beschäftigungsmöglichkeiten der Branche. Am 26. Januar treffen sich die Sozialpartner der Branche. Guido Zeitler, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und Stefanie Sabet werden sich beim gemeinsamen Kochen über die Herausforderungen bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften austauschen.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderenWirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

ANG-Nachgefragt 02-2018

Im Format „ANG-Nachgefragt“ lässt die ANG Experten zu spannenden Themen aus der und über die Branche zu Wort kommen. Mit dem zweiten Beitrag 2018 berichten die europäischen Sozialpartner der Ernährungs- und Genussmittelindustrie - Harald Wiedenhofer, Generalsekretär des Europäischen Verbands der Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Tourismusgewerkschaften (EFFAT) und Mella Frewen, Generaldirektorin des europäischen Wirtschaftsverbands FoodDrinkEurope - über ihre Erwartungen an die Europawahl 2019.