ANG zum Equal Pay Day – Hohe Tarifbindung in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie schafft Gleichheit

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


 

Die ANG nutzt den heutigen Equal Pay Day um auf die hohe Tarifbindung in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie hinzuweisen. „Die Unternehmen der Branche beweisen mit ihrer überdurchschnittlich hohen Tarifbindung Verantwortung für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern. Gemeinsam mit den Sozialpartnern werden jedes Jahr hunderte von
Tarifverträgen verhandelt, die Verdienstunterschiede ausnahmslos ausräumen“, unterstreicht Stefanie Sabet, Hautgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss.

Um Verdienstunterschieden zu begegnen braucht es aus Sicht der ANG starke Sozialpartner und eine praxisnahe Förderung der Berufstätigkeit von Frauen. Dazu gehört zum einen die Förderung einer klischeefreien Studien- und Berufsorientierung für Mädchen und Jungen. Zum anderen muss das Angebot an Kitas und Schulen mit Ganztagskinderbetreuung ausgebaut werden, um beiden Elternteilen eine Tätigkeit in Vollzeit zu ermöglichen.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.100 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 613.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

HR-Workshop Employer und Profession Branding am 19. Februar im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin

Gemeinsam mit der AFC Personalberatung veranstaltete die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) für ihre Mitglieder einen HR-Workshop zum Thema Employer und Profession Branding. Neben spannenden Impulsvorträgen über Kampagnen aus dem öffentlichen Sektor, dem Bereich Verteidigung und der Ernährungsindustrie, tauschten sich die Teilnehmer/innen des Workshop über die notwendigen Voraussetzungen und Maßnahmen für ein erfolgreiches Employer Branding aus. Darauf aufbauend wurden mögliche Konzepte und Strategien für ein branchenübergreifendes Profession Branding der Ernährungs- und Genussmittelindustrie vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse werden in einen zweiten HR-Workshop von AFC und ANG in Bonn am 26. März 2019 einfließen.

 

ANG auf der Internationalen Grünen Woche 2019

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

MITTEILUNG

 


 

ANG auf der Internationalen Grünen Woche 2019 Am 22. Januar informierte die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) die Besucher der Grünen Woche auf einem eigenen Stand über die Karrierechancen und Berufe in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Am 25. Januar fand ein von der ANG organisierter Austausch zwischen Berufseinsteigern der Ernährungs- und Genussmittelindustrie (Levke Opfermann, Wilhem Reuss und Phillip Barkschat, August Storck) und Schülern der 10. Klasse statt. Hier berichteten die Berufseinsteiger über ihre Erfahrungen während der Ausbildung oder dem Studium und beantworteten Fragen der Schüler/innen. Dabei ging es vor allem darum, was eine Tätigkeit in der Branche ausmacht und welche Kenntnisse und Interessen man dafür mitbringen sollte.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

ANG-Beschäftigtenbericht 01I2019 Wiederholt mehr Beschäftigte in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


Berlin, 29. Januar 2019


Beschäftigte
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie stieg um 1,1 Prozent laut jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Stichtag 30. Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahr. Damit befindet sich die Branche trotz deutlicher Konjunkturdämpfer wiederholt im Beschäftigungsaufbau. Zusätzlich zu den für die Industrie typischen kaufmännischen und technischen Berufsbildern, arbeiten mehr als ein Drittel der Beschäftigten in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie in ernährungstypischen Berufen. Auch in diesen branchenspezifischen Berufszweigen konnten im Vergleichszeitraum 1,3 Prozent mehr Menschen beschäftigt werden.


Auszubildende

Ein weiterer wichtiger Indikator für die zukünftige Beschäftigungsentwicklung in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie ist die Entwicklung der Auszubildendenzahlen. Zum Stichtag 30. Juni 2018 waren 27.320 Auszubildende in der Branche tätig, das entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den ernährungstypischen Berufen ist die Auszubildendenzahl gesunken, um 1,7 Prozent. Dabei besteht noch Potential nach oben, denn die Branche bietet deutlich mehr Ausbildungsplätze für eine sichere Zukunft als aktuell besetzt werden konnten. 


Vakanzen
Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften ist und bleibt eine zentrale Herausforderung für die Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Ergebnisse der monatlich erfolgenden Engpassanalyse zeigen, dass die Nachfrage nach Beschäftigten steigt. Allein bei den ernährungstypischen Berufen nahm die Zahl der offenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen um 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich zu. Jedoch bleiben die Stellen aufgrund des Fachkräftemangels auch immer länger unbesetzt. So lag die Vakanzzeit im Dezember 2018 bei 141 Tagen. Im Vorjahresvergleich stieg die Vakanzzeit damit um 16,5 Prozent. 


Ausblick
Die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen in der Branche zeigt, dass die Unternehmen wachsen und qualifizierte Fachkräfte benötigen. Jedoch stehen diesem positiven Trend die sinkenden Auszubildendenzahlen und steigenden Vankanzzeiten klar entgegen. Auch um den bestehenden Fachkräftemangel nicht zu verstärken, gilt es für die Unternehmen daher in
Zukunft gezielt in Maßnahmen der Fachkräftegewinnung und –bindung zu investieren. Neben der Ausschöpfung des eigenen Fachkräftepotenzials sowie der Nutzung des europäischen Binnenmarkts, spielt auch die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland eine zunehmend wichtige Rolle.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderenWirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
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