ANG-Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet auf dem Lebensmittelpolitischen Forum „Gute Arbeit. Gutes Essen“ des 17. Ordentlichen Gewerkschaftstags der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten

Gemeinsam mit Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrum für Ernährung, Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand der Schweisfurth Stiftung, sowie Guido Zeitler, dem neuen Vorsitzender der NGG, tauschte sich Frau Sabet, auf dem Forum am 8. November über die aktuellen lebensmittelpolitischen Herausforderungen sowie Erwartungen an die Politik aus. Dabei sprach Sie sich für eine Sozialpartnererklärung zum Thema „Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen“ aus, um gemeinsam eine Orientierung für die zahlreichen Herausforderungen in diesem Bereich zu schaffen.

 

Eröffnung des 17. Ordentlichen Gewerkschaftstags der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am 5. November 2018 in Leipzig

ANG-Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet bedankt sich bei der scheidenden NGG-Vorsitzenden Michaela Rosenberger für die gute Zusammenarbeit.

 

Personalverantwortliche der Agrar-, Ernährungs- und Genussmittelwirtschaft verstärken Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

 


Berlin / Bonn, 18. Oktober 2018 - 

Die neue Studie HR Trends 2018 in der Food and Consumption Value Chain der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) und AFC Personalberatung zeigt die wichtigsten Trends im Personalwesen der Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Genussmittelwirtschaft. Aktuell wurde hinterfragt, mit welchen Strategien auf die Herausforderungen des demographischen Wandels und der Arbeitswelt von morgen reagiert wird.

„Der digitale Wandel verändert die Arbeitswelt der Branche nachhaltig. Die Unternehmen benötigen mehr spezialisierte Fach- und Führungskräfte und dafür auch eine attraktive Arbeitgebermarke. Die Branche, ihre Unternehmen und ihre Berufe müssen durch einzelbetriebliches aber auch
gemeinsames Engagement bekannter werden“, kommentiert ANG-Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet die aktuelle Studie.

„Industrie 4.0 gelingt nur, wenn Arbeit 4.0 funktioniert und die organisatorischen, fachlichen und technologischen Strukturen im Unternehmen den Fach- und Führungskräften eine solide Basis und attraktive Perspektive bieten“, stellt AFC-Geschäftsführer Anselm Elles zu den Umfrageergebnissen fest.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie folgen hier im Überblick.

Die Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen

Fast zwei Drittel der Befragten sehen mit der zunehmenden Vernetzung und Automatisierung von Systemen eine Übertragung von Verantwortung auf die Beschäftigten einhergehen. Wer Arbeiten 4.0 erfolgreich managen möchte, der muss sich daher als Unternehmer mit Themenstellungen wie flachen Hierarchien, der Anpassung von Organisations- und Führungsstruktur sowie der Schaffung eines innovativen Klimas für leistungswillige Mitarbeiter beschäftigen.


Die Gewinnung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern wird zur zentralen Aufgabe 

Ganze 76 Prozent der Studienteilnehmer berichten, dass die Bewerberanzahl abgenommen hat. Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu fördern, ist daher ein wirkungsvolles Instrument der nachhaltigen Unternehmensführung. Insgesamt sind Mitarbeitergewinnung und Führungskräfte- entwicklung miteinander verflochtene Prozesse, die nur Hand in Hand weiterentwickelt werden können.

Employer und Profession Branding können ineinandergreifen 

Zwei Drittel der befragten Unternehmen haben bereits Maßnahmen zum Employer-Branding durchgeführt, doch nur ein Drittel sieht die Potentiale hier gut ausgeschöpft. Aufbauend auf den einzelbetrieblichen Maßnahmen des Employer Brandings bieten sich gemeinsame Aktionen in Form eines branchenübergreifenden Profession Brandings an. Damit lassen sich die Branche als auch die spannenden Berufschancen und -perspektiven der Food and Consumption Value Chain aktiv
bewerben.

Social Media Strategien beim Personalrekruitment müssen richtig eingesetzt werden 

Die Unternehmen der Branche wollen sich mit Hilfe von Social Media in erster Linie als attraktiver Arbeitgeber am Markt positionieren. Authentizität ist dabei die Kernbedingung um über Social Media erfolgreich zu sein. Nur dann entsteht ein Dialog zwischen Unternehmen und Fachkräften, der zur Gewinnung und letztendlich zur erfolgreichen Bindung eines neuen Mitarbeiters oder Kunden an das Unternehmen führen kann.

Zur Studie 

Im Rahmen der Studie „HR Trends 2018 in der Food and Consumption Value Chain“ hat die AFC Personalberatung in exklusiver Zusammenarbeit mit der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss 534 Unternehmen entlang der Food and Consumption Value Chain befragt, wie sie sich auf die Herausforderungen im Bereich Human Resources einstellen. Die Befragung wurde online durchgeführt. Dabei kamen sowohl mittelständische, als auch Großunternehmen aus der Agrar-,
Ernährungs- und Genussmittelwirtschaft, dem Lebensmitteleinzelhandel sowie dem Maschinen- und Anlagenbau zu Wort.

Im Anhang finden Sie zudem ein Faktenblatt mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

AFC Personalberatung GmbH
Geschäftsführer Anselm Elles
Dottendorfer Straße 82, 53129 Bonn
Tel.: +49 (0)228 98579 0
anselm.elles@afc.net


Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss
Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss ist der sozial- und arbeitsmarktpolitische
Spitzenverband der Deutschen Ernährungs- und Genussmittelindustrie. Ihr sind die neun
Landesverbände der Ernährungsindustrie und derzeit vier Fachverbände angeschlossen.


AFC Personalberatung
Die AFC Personalberatung ist als Tochtergesellschaft der 1973 gegründeten AFC Consulting Group
AG der Branchenspezialist für das Recruitment von Führungs- und Fachkräften für Unternehmen und
Organisationen entlang der gesamten Food Value Chain.