ANG begrüßt den Kabinettsbeschluss für mehr Weiterbildungsförderung

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


Berlin, 19. September - Das Kabinett hat heute das Qualifizierungschancengesetz auf den Weg gebracht. Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG) begrüßt besonders den darin enthaltenen Vorstoß über einen Erweiterten Zugang zur Weiterbildungsförderung“. Die Förderung beschäftigter Arbeitnehmer/innen durch  Weiterbildungsmaßnahmen ist gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung und damit verbundenen Anforderungen an „lebenslanges Lernen“ unerlässlich.

Mit der Fokussierung auf kleine und mittlere Unternehmen, ältere Beschäftigte und der Berücksichtigung von Engpassberufen greift der Gesetzesentwurf zu Recht die Herausforderungen der Ernährungs- und Genussmittelindustrie auf. „Qualifizierung und Weiterbildung sind der Dreh- und Angelpunkt bei der Fachkräftesicherung, die in unserer Branche zunehmend eine zentrale Stellung einnimmt. Die geplante Übernahme von
Weiterbildungskosten und Zuschüsse zum Arbeitsentgelt bilden einen wichtigen Pfeiler, um die Unternehmen bei dieser Kernaufgabe zu unterstützen,“ kommentiert ANG- Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet den heutigen Kabinettsbeschluss. 

Darüber hinaus begrüßt die ANG die im Entwurf enthaltende Entfristung der „70-Tage-
Regelung“ für eine sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung. „Die Entfristung ist eine wichtige Entlastung der regionalen Lieferketten und hat damit auch positive Auswirkungen auf die Unternehmen der Ernährungs- und Genussmittelindustrie“, so Sabet. 

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderenWirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

Mindestlohn bleibt in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie die Ausnahme

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


Berlin, 11. September 2018 - Der deutsche Zoll kündigte heute für die nächsten zwei Tage eine Großaktion zur Kontrolle des gesetzlichen Mindestlohns an. Die ANG weist zu diesem Anlass auf die verantwortungsvolle Anwendung des  indestlohns in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie hin und begrüßt Kontrollen um schwarze Schafe zu überführen. Unternehmen die sich nicht an den Mindestlohn halten, verhindern einen fairen Wettbewerb und verursachen finanzielle Schäden. „Der Mindestlohn ist und bleibt in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie aber eine Ausnahme und nicht die Regel. Die Branche ist auch beim Thema Entgelt ein attraktiver Arbeitgeber“, betont ANG-Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet.

Insgesamt ist der durchschnittliche Bruttostundenverdienst in der Branche mehr als doppelt so hoch wie der gesetzliche Mindestlohn. Deshalb stellen die geplanten Anhebungen des Mindestlohns für die Betriebe der Branche trotz des harten Wettbewerbs und hohen Innovations- und Investitionsdrucks mit schwieriger Ertragslage eine wirtschaftlich vertretbare Entscheidung dar. Trotzdem muss der gestiegene Bürokratieaufwand für Arbeitgeber zur Einhaltung diverser Vorschriften des Mindestlohngesetzes verstärkt in den Blick genommen werden. Hierzu zählen unter anderem reinfachungen bei den Dokumentationspflichten sowie Ausnahmeregelungen für Praktika.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.000 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 600.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderenWirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

ANG-Report Nahrung und Genuss 01|2018

Mit dem ANG-Report Nahrung und Genuss informiert die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. über die aktuellen sozialpolitischen Themen der Branche aus den letzten Monaten. Dabei geht es um neueste Zahlen zu Beschäftigung, Ausbildung und Tarifbindung in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie sowie eine Einschätzung zu den für die Branche wichtigsten politischen Entwicklungen.