Employer und Profession Branding: Wie kann die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft als Arbeitgeber attraktiver werden

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

 

PRESSEMITTEILUNG

 


 

Berlin, 04. April 2019 - Am 26. März 2019 veranstalteten die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) e.V. und die AFC Personalberatung GmbH mit Vertretern verschiedener Unternehmen aus der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft einen Workshop zum Thema „Employer und Profession Branding“. Hauptaugenmerk war der aktive Umgang mit dem zunehmenden Fachkräftemangel sowie gemeinsame Aktivitäten um junge oder wechselwillige Mitarbeiter/innen für die Lebensmittelwirtschaft zu rekrutieren.

Zum Auftakt des Workshops berichteten Referenten aus anderen Branchen über ihre Erfahrungen mit Employer und Profession Branding, so wurde auch die Imagekampagne des Zentralverbands des Deutschen Handwerks vorgestellt. Aus der Branche präsentierte das Unternehmen Frischpack GmbH seine Aktivitäten rund um das Employer Branding. Als Fazit wurde deutlich, dass Imagekampagnen zur Fachkräftewerbung immer einer Fokussierung auf die Zielgruppe bedürfen und authentisch sein müssen. Die Einbindung der eigenen Mitarbeiter/innen ist dabei eine Erfolgsstrategie.

Anselm Elles, Geschäftsführer der AFC Personalberatung GmbH, resümiert: „Es ergeben sich eindeutig Herausforderungen an die Unternehmen, um die Generationen Y und Z zu begeistern und ans Unternehmen zu binden bzw. langfristige Bindungen bei jungen Eltern oder Berufsumsteigern zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere flexible Arbeitsmodelle und Angebote zur Kinderbetreuung.“ Stefanie Sabet, ANG-Hauptgeschäftsführerin, ergänzt: „Unternehmen sind die Hauptakteure, wenn es darum geht attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten für Fachkräfte zu bilden. Gerade Mittelständler können bei der Fachkräftesuche zusätzliche Unterstützung aber gut gebrauchen. Die Mehrheit der
Unternehmen sieht in gemeinsamen Aktionen Vorteile.“

Als Ergebnis wurden in dem Workshop genau solche gemeinsamen Aktivitäten diskutiert. Die Teilnehmer/innen begrüßten besonders entsprechende Imagekampagnen, Präsentationen auf Absolventenmessen oder branchenübergreifende Informationsveranstaltungen. Dabei wäre an geeigneter Stelle auch eine Zusammenarbeit mit Partnern wie der Bundesagentur für Arbeit oder auch der Bundesregierung wünschenswert. Die ANG und AFC nehmen diesen Handlungsbedarf mit zukünftigen Workshops und Maßnahmen weiter gemeinsam auf. Als nächste Maßnahme wird die gemeinsame Umfrage von ANG und AFG zu den HR Trends 2019 in der Food and Consumption Value Chain neue Erkenntnisse zu erfolgreichen einzelbetrieblichen Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung aufzeigen.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in knapp 6.100 überwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 613.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.

Kontakt für Presseanfragen:

Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.
Hauptgeschäftsführerin Stefanie Sabet
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: 030 200 786 113
sabet@ang-online.com

 

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