Lieber zu Ende denken – Lebensmittelwirtschaft startet Aufruf zur Europawahl

Ein vereintes Europa ist unverzichtbar für Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlstand. Deshalb die deutsche Lebensmittelwirtschaft Haltung und startet eine Multichannel-Kampagne unter dem Hashtag #LieberZuEndeDenken.

Darin bekennen sich die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Lebensmittelverband Deutschland, die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) sowie ihre Mitglieder der gesamten Lebensmittelkette zu einem Europa der Mitte und des Zusammenhalts und weisen auf die Konsequenzen hin, die ein Erstarken der politischen Ränder nach sich ziehen könnte.

Wahlaufruf der Lebensmittelwirtschaft: Lieber zu Ende denken!
Wir wollen Europa! Wir wollen keine nationalistisch-anachronistischen, fremden- und europafeindlichen, kleinkariert-populistischen, systemfeindlich-antikapitalistischen Alternativen und Bündnisse gegen Europa.

Deshalb – gehen Sie wählen!

Am Sonntag, den 9. Juni 2024, findet die Europawahl in Deutschland statt. Gewählt wird das Europäische Parlament und damit eine entscheidende Institution der Europäischen Union. Wir rufen alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, sich an dieser – für uns alle – wichtigen Wahl zu beteiligen. Gehen Sie wählen, denn viele Fragen Ihres Alltages werden auf europäischer Ebene vorbereitet oder entschieden. Gerade die wirtschaftliche Entwicklung der Lebensmittel- und Getränkewirtschaft und die Gewährleistung der Sicherheit und Qualität unserer Lebensmittel hängt an europäischen Entscheidungen. Dabei droht in diesem Jahr eine Stärkung der extremen Parteien und damit eine antieuropäische Blockade im Parlament. Eine hohe Wahlbeteiligung hilft, Europa zu stärken.

Unsere Branche – von der Landwirtschaft, über Handwerk, Industrie, Handel bis hin zur Gastronomie – ist geprägt von Vielfalt und Weltoffenheit. Unser Essen und Trinken ist regional und international, ist Kultur, ist Auswahl, ist Verschiedenartigkeit. Essen und Trinken bedeuten Genuss, Genuss und Hass schließen sich aus. Wer Menschen nach Äußerlichkeiten und kulturellen Hintergründen diskreditiert, diskreditiert sich selbst. Wer das Europäische Parlament abschaffen will, legt die Axt an die demokratischen Wurzeln unseres europäischen Kontinents.

Deshalb muss die Europawahl den Stellenwert erhalten, der ihr zukommt. Bequemlichkeit am Wahlsonntag könnte unbequeme Konsequenzen nach sich ziehen. Setzen Sie ein Zeichen für Freiheit, Vielfalt, Sicherheit und Demokratie und gehen am 9. Juni 2024 zur Europawahl!

Die deutsche Lebensmittelwirtschaft

www.lieber-zu-ende-denken.de

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