Studium

Zusätzlich zu der Bandbreite an qualifizierten Ausbildungsberufen gibt es zahlreiche Tätigkeiten für akademisch gebildete Bewerber. Mit Hinblick auf die Digitalisierung (Industrie 4.0) rücken nicht nur neue Kompetenzen wie vertiefte Informations- und Kommunikationskenntnisse in den Vordergrund. Die Anforderungen an die Beschäftigten der Ernährungs- und Genussmittelindustrie werden insgesamt steigen. Dies hängt auch mit der zunehmenden Integration der Wertschöpfungsketten – innerhalb sowie zwischen den Unternehmen und Zulieferern – zusammen, was ein erhöhtes Prozessdenken erfordert. Die damit entstehende Durchlässigkeit innerhalb der Food Value Chain bietet vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.

Nicht nur die Vernetzung und Automatisierung von Systemen in der Produktion bieten Akademikern spannende Entwicklungsmöglichkeiten in der Branche. Auch die immer neuen Konsumtrends und steigenden Erwartungen an Transparenz über den Produktionsprozess und eine hochwertige Qualität der Lebensmittel verlangt von den Unternehmen und ihren Beschäftigten eine hohe Innovationskompetenz. Auch deswegen bieten sich für Interessierte Studiengänge aus unterschiedlichen Fachgebieten an, die interdisziplinäre Curricula aufweisen. Neue duale Studiengänge wie Lebensmitteltechnologie oder Food Management unterstreichen die wachsende Bedeutung dieses Bereichs.